Ein befreundeter OM fragte mich Ende vor längerer Zeit,ob ich mir nicht mal ein Oszi seines Sohnes vornehmen könnte,welches dieser bei Ebay als Bausatz vom "Chinamann" gekauft hatte und mal eben schnell "zusammenbraten" wollte.
Leider hatte er beim Bestücken nicht auf die korrekte Platzierung der Bauteile geachtet und viele Lötstellen waren schlicht unbrauchbar.
Das zeigte sich schnell daran,daß der "Oszi" nach dem Einschalten keinen sauberen Nullstrich anzeigte.
Also zerlegen und schauen,wie man das Teil retten kann.Es kam schnell Ernüchterung.
Wegen der massigen Bestückungsfehler und unzähliger kalter Lötstellen beschloss ich ALLE von ihm bestückten Bauteile wieder auszulöten,ordentlich und korrekt zu bestücken und ggf.fehlerhafte Bauteile auszutauschen.
Da jetzt alle von Bastlerhand verbauten Bauteile ausgelötet sowie alle Lötstellen gereinigt waren,konnte es an die Neubestückung gehen.
Alle Kerkos,Widerstände und Taster kamen an ihren korrekten Bestückungsort und wurden neu verlötet.
Danach konnte das Plexi-Gehäuse wieder zusammengebaut und der Oszi getestet werden.
Na dann viel Spaß mit dem Chinakracher ;)
In diesem Blog möchte ich interessierten Funkamateuren,SWLer oder Bastlern mit Tipps,Eigenbaubeschreibungen und Modifikationsanleitungen weiter helfen bzw. Bastelanregungen schaffen. Ziel ist,durch einfache Bau- und Umbauanleitungen Anregungen zu schaffen,mal wieder selber was "zusammenzubasteln". Es wird gezielt weitestgehend auf Prozessortechnik verzichtet,um den ursprünglichen Eigenbau z.B. von Funktechnik wiederzubeleben oder zu Reparaturen an der vorhandenen Technik anzuregen.
Montag, 26. Februar 2018
Grundig AM/FM Taschenradio zum Pfennigpreis ... wenn gute Taten Freude machen...
Ein Freund ist seit vielen Jahren für einen Hilfsdienst tätig,der zum Beispiel Altenheime in Osteuropa versorgt und gerne die dortige Bewohner mit kleinen Mitbringseln überrascht.
Vor ca. einem halben Jahr ersteigerte er knapp hundert Taschenradios in einer bekannten Auktionsplattform gefunden hatte.
Auskunft war,daß bei allen Radios kleine Fehler vorlagen aber zu 90% die Lautstärkeregler(kombiniert mit EIN/AUS-Schalter)nicht funktionieren.
Da ich zufällig vor längerer Zeit schon einmal diese einfach gestrickten Dudelkisten kennengelernt hatte,wusste ich,daß dort meist die Klemmschrauben der Lautstärkeregler locker sind.
So auch hier.
Bei zwei Radios lag eine Disfunktion an nicht angelöteten Antennenanschlüssen und der Rest hatte IMMER das gleiche Problem.
Ja,das Radio litt an meiner Erkrankung!
Diagnose " SCHRAUBE LOCKER" ;)
Also über neunzig Radios zerlegen,Schräubchen anziehen und mit Lack fixieren.
Und so sollte es sein...
Toll zu wissen,daß dieser super Schnapper in der "Bucht" alten Leutchen,sowie Hilfsbedürftigen noch eine Freude machen wird.
Ach ja.Jedes Radio kostete so weniger als 30Cent :)
Vor ca. einem halben Jahr ersteigerte er knapp hundert Taschenradios in einer bekannten Auktionsplattform gefunden hatte.
Auskunft war,daß bei allen Radios kleine Fehler vorlagen aber zu 90% die Lautstärkeregler(kombiniert mit EIN/AUS-Schalter)nicht funktionieren.
Da ich zufällig vor längerer Zeit schon einmal diese einfach gestrickten Dudelkisten kennengelernt hatte,wusste ich,daß dort meist die Klemmschrauben der Lautstärkeregler locker sind.
So auch hier.
Bei zwei Radios lag eine Disfunktion an nicht angelöteten Antennenanschlüssen und der Rest hatte IMMER das gleiche Problem.
Ja,das Radio litt an meiner Erkrankung!
Diagnose " SCHRAUBE LOCKER" ;)
Also über neunzig Radios zerlegen,Schräubchen anziehen und mit Lack fixieren.
Und so sollte es sein...
Toll zu wissen,daß dieser super Schnapper in der "Bucht" alten Leutchen,sowie Hilfsbedürftigen noch eine Freude machen wird.
Ach ja.Jedes Radio kostete so weniger als 30Cent :)
Elecraft K1 - beheben von Umschalt und Empfangsproblemen am QRP-CW-TRX
Der Elecraft K1 ist unter CW-QRP-Freaks fast schon legendär.
Bei dem hier gezeigten,war eine Umschaltung auf 40m und somit auch der Empfang sowie der Sendebetrieb fast nicht mehr möglich.
Der Fehler war wie so oft ein einfaches Kontaktproblem.Der Funkfreund,der dieses Gerät sonst betreibt hatte diesen beim Aufbau nicht gewissenhaft genug gelötet,was nach längerer Zeit für Probleme sorgte.
Die Stiftleisten der Steckverbinder der Bandumschaltung/Tunerunit waren nicht 100% durchgelötet und somit tauchten nach längerer Nutzung Kontaktprobleme auf.
Die Lösung war recht einfach(wenn auch sehr zeitintensiv).
Der TRX wurde zunächst geöffnet und das Batteriefach sowie der Lautsprecher nebst seines Halteblechs entnommen...
Nun konnten die beiden Platinen entnommen werden.
Hier mussten jetzt alle Steckverbinder nachgelötet werden.
Im Anschluss gings wieder an den Zusammenbau des CW-Rigs.Und siehe da,die Umschaltung funktioniert,der RX ist wieder fit und auch TXseitig funzt wieder alles.
Bei dem hier gezeigten,war eine Umschaltung auf 40m und somit auch der Empfang sowie der Sendebetrieb fast nicht mehr möglich.
Der Fehler war wie so oft ein einfaches Kontaktproblem.Der Funkfreund,der dieses Gerät sonst betreibt hatte diesen beim Aufbau nicht gewissenhaft genug gelötet,was nach längerer Zeit für Probleme sorgte.
Die Stiftleisten der Steckverbinder der Bandumschaltung/Tunerunit waren nicht 100% durchgelötet und somit tauchten nach längerer Nutzung Kontaktprobleme auf.
Die Lösung war recht einfach(wenn auch sehr zeitintensiv).
Der TRX wurde zunächst geöffnet und das Batteriefach sowie der Lautsprecher nebst seines Halteblechs entnommen...
Nun konnten die beiden Platinen entnommen werden.
Hier mussten jetzt alle Steckverbinder nachgelötet werden.
Im Anschluss gings wieder an den Zusammenbau des CW-Rigs.Und siehe da,die Umschaltung funktioniert,der RX ist wieder fit und auch TXseitig funzt wieder alles.
Yaesu MH12 A2B - beheben der sehr höhenlastigen Modulation des Lautsprechermikrofons
An einem meiner QRP-UKW-"Zwerge(Standard C508) betreibe ich ein Yaesu MH12 A2B Lautsprechermikrofon.Leider fiel bei Modulationsrapporten immer auf,daß dieses Mikrofon in Verbindung mit dem C508 oder auch C408 ausgesprochen höhenbetont klang und einfach den unteren Mitten und Tiefenbereich komplett "wegschnitt".
Eine simple aber sehr effiziente Änderung brachte schnell Abhilfe.
Hierzu wird das Mikrofon zunächst geöffnet und die Platine entnommen,um die originale Kapsel aus dem Befestigungsschacht zu entnehmen.
Nachfolgend wurde die Kapsel aus ihrem Befestigungspunkt im Gehäuse entnommen und zunächst eine 3mm Bohrung genau mittig der Kapselführung gesetzt.
Im Anschluss habe ich noch eine Mikrofonkapsel eines betagten Nokia 3330 eingebaut und diese mittels Heisskleber zum Gehäuse in akustisch isoliert und fixiert.
Fertig ist die schnelle aber sehr wirkungsvolle Modulation die deutlich runder und nicht mehr so beschnitten klingt.
Eine simple aber sehr effiziente Änderung brachte schnell Abhilfe.
Hierzu wird das Mikrofon zunächst geöffnet und die Platine entnommen,um die originale Kapsel aus dem Befestigungsschacht zu entnehmen.
Nachfolgend wurde die Kapsel aus ihrem Befestigungspunkt im Gehäuse entnommen und zunächst eine 3mm Bohrung genau mittig der Kapselführung gesetzt.
Im Anschluss habe ich noch eine Mikrofonkapsel eines betagten Nokia 3330 eingebaut und diese mittels Heisskleber zum Gehäuse in akustisch isoliert und fixiert.
Fertig ist die schnelle aber sehr wirkungsvolle Modulation die deutlich runder und nicht mehr so beschnitten klingt.
Yaesu FT8100 - Austausch der Hintergrundbeleuchtung gegen LEDs
An diesem Yaesu FT8100 sollte die defekte Beleuchtung erneuert werden.
Die serienmäßigen 8Volt Glühlampen waren defekt.
An deren Stelle sollten nun weiße 3mm LEDs zum Einsatz kommen.
Der Austausch ist beim FT8100 ausgesprochen einfach und servicefreundlich.
Es wurde also das Gehäuse geöffnet und die alten Glühlampen ausgelötet.
Die LEDs wurden zunächst abgeschliffen,um helle Lichtpunkte im Display zu vermeiden.Dann wurden die "Minusanschlüsse" der LEDs 90Grad abgewinkelt und stark gekürzt.
Diese lötete ich dann an den entsprechenden Anschlüssen an.
Danach wurden noch die benötigten 330-360Ohm(Bitte die Daten der LEDs vorher ermitteln!!) Vorwiderstände an den Plusanschlüssen verlötet.Es muss darauf geachtet werden,daß dabei keine Kurzschlüsse verursacht werden.
Auch eine möglichst flache Installation ist hier wichtig um das Gehäuse wieder verschließen zu können.
Zum Schluss muss man nur noch das Gehäuse zusammen bauen und des Display wieder am Gerät testen.
Die serienmäßigen 8Volt Glühlampen waren defekt.
An deren Stelle sollten nun weiße 3mm LEDs zum Einsatz kommen.
Der Austausch ist beim FT8100 ausgesprochen einfach und servicefreundlich.
Es wurde also das Gehäuse geöffnet und die alten Glühlampen ausgelötet.
Die LEDs wurden zunächst abgeschliffen,um helle Lichtpunkte im Display zu vermeiden.Dann wurden die "Minusanschlüsse" der LEDs 90Grad abgewinkelt und stark gekürzt.
Diese lötete ich dann an den entsprechenden Anschlüssen an.
Danach wurden noch die benötigten 330-360Ohm(Bitte die Daten der LEDs vorher ermitteln!!) Vorwiderstände an den Plusanschlüssen verlötet.Es muss darauf geachtet werden,daß dabei keine Kurzschlüsse verursacht werden.
Auch eine möglichst flache Installation ist hier wichtig um das Gehäuse wieder verschließen zu können.
Zum Schluss muss man nur noch das Gehäuse zusammen bauen und des Display wieder am Gerät testen.
Transceiver Stromversorgungskabel(in diesem Fall Yaesu) und ihre Fehlerquellen
Die meisten ÖMer unterschätzen die Fehlerquellen, die 0815 Stromversorgungskabel von Amateurfunktransceivern beinhalten können.
In diesem Fall war es ein Anschlusskabel eines Yaesu FT8100.
Baugleiche Kabel sind auch bei anderen Yaesu UKW-Transceivern aber auch bei anderen Marken wie Icom oder Kenwood in Verwendung.
Wer vor dem Lesen meint, was soll an einem Kabel(außer Wackelkontakten)schon an Fehlern auftreten...der soll mal die Vergleichswerte anschauen!
Zunächst wurde die Stromaufnahme des Yaesu FT8100 auf 70cm Bandmitte und mit höchster Senderausgangsleistung gemessen.
Bei 13,8V lag die Stromaufnahme bei 6,47Ampere.
Die fehlerhaften Kontakte findet man sogar ohne Messmaterial,weil diese im Sendebetrieb deutlich warm wurden!!!!
Die Fehlerquellen der Serienkabel liegen in deren schlecht kontaktieren Steckverbindern sowie den fehlerhaften Crimpstellen der Sicherungshalter.
Der große Steckverbinder wurde entfernt und die Kabel miteinander verlötet und mit Schrumpfschlauch isoliert.Danach lötete ich die Crimpstellen der Sicherungshalter nach.Zum Schluss musste noch eine vormals von einem Vorbesitzer des TRX gemachte Kabelverbindung nachgelötet werden.Diese war sehr problematisch, weil das Kabel nicht schlüssig verbunden war.
Und jetzt der Unterschied vorher<>nachher...
Vor dem Umbau lag die Senderausgangsleistung bei deutlich unter 30Watt.
Danach sieht man den Unterschied der Ausgangsleistung deutlich.
Sicher macht sich das bei der Gegenstation nicht bemerkbar aber es ist einfach verschenkte Energie.
Interessant ist es,wenn man die danach vorhandene Stromaufnahme betrachtet!
Wer jetzt meint "das merkt man doch nicht", sollte dringend mal darüber nachdenken, welch negativer Nebeneffekt damit am stärksten gemindert wird.
Der TRX wird nach der Optimierung deutlich weniger warm und somit wird auch die Technik geschont.
Und da ist es vollkommen egal, um welches Fabrikat es sich handelt!!
In diesem Fall war es ein Anschlusskabel eines Yaesu FT8100.
Baugleiche Kabel sind auch bei anderen Yaesu UKW-Transceivern aber auch bei anderen Marken wie Icom oder Kenwood in Verwendung.
Wer vor dem Lesen meint, was soll an einem Kabel(außer Wackelkontakten)schon an Fehlern auftreten...der soll mal die Vergleichswerte anschauen!
Zunächst wurde die Stromaufnahme des Yaesu FT8100 auf 70cm Bandmitte und mit höchster Senderausgangsleistung gemessen.
Bei 13,8V lag die Stromaufnahme bei 6,47Ampere.
Die fehlerhaften Kontakte findet man sogar ohne Messmaterial,weil diese im Sendebetrieb deutlich warm wurden!!!!
Die Fehlerquellen der Serienkabel liegen in deren schlecht kontaktieren Steckverbindern sowie den fehlerhaften Crimpstellen der Sicherungshalter.
Der große Steckverbinder wurde entfernt und die Kabel miteinander verlötet und mit Schrumpfschlauch isoliert.Danach lötete ich die Crimpstellen der Sicherungshalter nach.Zum Schluss musste noch eine vormals von einem Vorbesitzer des TRX gemachte Kabelverbindung nachgelötet werden.Diese war sehr problematisch, weil das Kabel nicht schlüssig verbunden war.
Und jetzt der Unterschied vorher<>nachher...
Vor dem Umbau lag die Senderausgangsleistung bei deutlich unter 30Watt.
Danach sieht man den Unterschied der Ausgangsleistung deutlich.
Sicher macht sich das bei der Gegenstation nicht bemerkbar aber es ist einfach verschenkte Energie.
Interessant ist es,wenn man die danach vorhandene Stromaufnahme betrachtet!
Wer jetzt meint "das merkt man doch nicht", sollte dringend mal darüber nachdenken, welch negativer Nebeneffekt damit am stärksten gemindert wird.
Der TRX wird nach der Optimierung deutlich weniger warm und somit wird auch die Technik geschont.
Und da ist es vollkommen egal, um welches Fabrikat es sich handelt!!
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