Samstag, 22. November 2014

ULTIMATE 3 - Aufbau des QRSS Kurzwellenbakensenders - TEIL 3

Heute sollte es mit dem Bakensender weitergehen.

Beim nächsten Arbeitsschritt kamen zunächst die Drucktaster auf die Platine.
Zwar werden im späteren Gehäuse noch zusätzliche Bedienknöpfe eingebaut aber zu ersten Testzwecken sollten diese zunächst dem Versuchsbetrieb dienen.


Jetzt werden die Steckleisten(16polig)für das Display angeschlossen.
Auf der Platine wurde der Stecker verlötet und auf der Hauptplatine die Pinleiste.


Um den späteren Anschluss der Zubehöroptionen zu erleichtern,beschloss ich Steckleisten auf der Platine zu verlöten.
Zusätzlich wurde ein Doppelpin für den späteren HF-Anschluss aufgebracht.


Weil die Bake später evtl noch erweitert werden soll,wurden zur leichteren Konfiguration steckbare Jumperbrücken installiert.


So langsam nahm das Ding Formen an.
Ich hatte nun die Distanzhülsen auf der Hauptplatine verschraubt und konnte jetzt das Display aufstecken.

Da das Display später im Gehäuse verschraubt wird,mussten noch Distanzhülsen incl. Isolierscheiben aus den Tiefen der Bastelkiste herausgekramt werden.
Schliesslich will man ja Kurzschlüsse vermeiden ;)


Im Folgeschritt konnte ich nun den IC auf dem Sockel aufstecken.


Somit konnte ich jetzt die beiden Platinen(u.a. die TPF-Platine)aufstecken.


Fortsetzung folgt...


Dienstag, 18. November 2014

ULTIMATE 3 - Aufbau der Hauptplatine des QRSS Bakensenders - TEIL2

Da der Aufbau des Tiefpassfilters für den Bakensender von Hans Summers in wenigen Minuten erledigt war,sollte es gleich an den Zusammenbau der Hauptplatine des Bausatzes gehen.


Zunächst fiel auch bei diesem Arbeitsschritt,die gemessen am Preis,wirklich sehr gute Materialqualität auf. 
Sicherlich sieht die teilweise Verpackung der Bauteile in Alufolie eher nach "Mutters guter Küche" aus.
Aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen.
Das verwendete Platinenmaterial ist in guter Qualität,die Displays 0815 Massenware aus China(was in diesem Fall sicher nicht als schlecht zu
bewerten ist!)und die Zusatzplatinen bspw.für das GPS sind sehr sauber verarbeitet.
Dafür erst einmal "Daumen hoch"!

Also los gehts ...


Zuerst kamen die Kondensatoren,Stecksockel,Quarz und das Poti auf die Platine.


Nun bewickelte ich den Ringkern mit den nötigen 25Windungen CU-Lackdraht und setzte diesen auf der Platine ein.


Diesmal sollte bei den beiden BS170 Schluss sein.
Feierabend...


Fortsetzung folgt...


 



Montag, 17. November 2014

ULTIMATE 3 - QRSS Labs Multi-mode QRSS Beacon Kit - Aufbau des Tiefpassfilters für das 30m Band - TEIL1

Hans Summers bietet zu sehr günstigen Preisen Bausätze für ultrakompakte Bakensender an.


Einen solchen Bausatz hat mir ein lieber Funkfreund zum Aufbau überlassen.
Zum Einen interessierte mich die Qualität des Bausatzes,zum Anderen die Funktion und die Bedienung.

Also gings zuerst einmal an den Zusammenbau des Tiefpassfilters für das 30m Band.


Zuerst setze ich die Steckbrücken ein und im nächsten Schritt die vier Kondensatoren.


Nun konnten die drei Ringkerne bewickelt werden.
Zwei Ringkerne wurden mit 19Windungen Kupferlackdraht bewickelt und einer mit 20.


Nachdem alle drei Ringkerne auf der Platine verlötet waren,konnte dieser erst Fertigungsschritt des Bakensenders abgeschlossen werden.
Wenn das weiter so easy geht...


Fortsetzung folgt...

Montag, 10. November 2014

KNEISNER&DÖRING KWZ30 - wenn der Edel-RX so taub wie Bohnenkraut wird - Fehlersuche...

Da ich derzeit einen defekten KWZ30 unterm Messer(sorry,Löteisen)habe,musste diesem etwas intensiver Aufmerksamkeit geschenkt werden.


Der stolze Besitzer dieses wirklich schönen und guten Empfängers berichtete mir bereits,daß der Empfänger immer tauber wurde und zum Schluss die Empfindlichkeit eines frisch gebackenen Mauersteins hatte.
Nun musste dem RX also erst die "kranke" BNC-Buchse entfernt und auch noch nach dem Empfindlichkeitsproblem gesucht werden.
Und dies bei einem Gerät,daß extrem selten ist und sich somit die Fehlersuche nicht wirklich erleichtert.(mangels zuverlässiger Schaltpläne)

Als ich die Lötseite des RX betrachtete,fiel sofort eine schadhafte Lötstelle ins Auge.
Und siehe da,dazu gehörte ein abgefackelter 1/4Watt Widerstand.

Aber seht selbst...


Der defekte Widerstand und der gehimmelte Tantal-Kondensator fallen einem,bei der wirklich sehr guten Verarbeitung sofort ins Auge.


Am morgigen Tag muss ich mir erst einmal korrekte Unterlagen zu diesem seltenen Patienten organisieren.
Und dann gehts dem "Heizwiderstand" ans Leder.
Schliesslich soll der RX auch wieder auf der Kurzwelle begeistern.

Bis dahin...
Feierabend...




 

Sonntag, 9. November 2014

KNEISNER&DÖRING KWZ30 - Reparatur/Austausch der Antennenbuchse

Voller Freude bekam ich vor geraumer Zeit die Frage gestellt,einem der extrem seltenen KWZ-30 vom Hersteller Kneisner&Döring wieder auf die Beine zu helfen.


Dieser exellente RX ist der erste zivile DSP-Kurzwellenempfänger aus deutscher Produktion.
Und da es den Hersteller leider in alter Form nicht mehr gibt und diese Geräte wegen des ehemals sehr hohen Neupreises ausgesprochen selten sind,freut sich das Bastlerherz über so seltenen Besuch auf dem Löttisch.
Die BNC-Anschlussbuchse war leider vormals stark beschädigt worden.
Deshalb sollte diese getauscht werden.(daß dies noch ein ziemlicher Kampf wird,konnte ich nicht erahnen)
Zunächst wurde der Receiver geöffnet.

Bitte beachtet mal,daß selbst das Gehäuse von innen vernickelt war!


Eines muss angemerkt werden.
Mir scheint der Hersteller hatte besonders günstige Konditionen bei einem Schraubenhersteller.
Zum Einen,war das Gehäuse mit einer unmenge TORX-Schrauben zusammengeschraubt.
Zum Anderen wurde es bei den einzelnen Modulgehäusen erst richtig übertrieben.
Mal ehrlich.
Ich habe noch nie ein Weissblechgehäuse dieser Größe gesehen,daß man mit DREIUNDZWANZIG(!!!)Schrauben versehen hatte.
Unglaublich.
Nachdem nun alle Schrauben entfernt waren,stieß ich in die Eingeweide des Empfängers vor.
Und jetzt kam das ganze Elend zum Vorschein.
Die BNC-Buchse war eigentlich eine handelsübliche BNC-Lochbuchse mit Überwurf.
Diese wurde aber von Innen mit dem Weissblechgehäuse verlötet.

Das ergibt aus technischer Sicht keinen Sinn.

Aber bei der Reparatur sollte dies einige Probleme aufwerfen.



Jetzt musste ich mir erst einmal Gedanken machen,wie ich die Buchse,ohne weitere Schäden zu verursachen,aus dem Gehäuse gefummelt bekomme.

Zunächst musste das Relais ausgelötet und die Verbindung des Mittelpins von der Buchse getrennt werden.



Der außenliegende Teil der BNC-Buchse wurde nun mit dem Dremel vorsichtig abgetrennt.
(ich glaube den Messingstaub der Buchse kann ich noch in Wochen in jeder Ecke finden...was für ne Sauerei)


Unter dem Einsatz von viel Hitze versuchte ich zunächst die Buchsenüberreste zu lösen.
Aber das reichte trotz reichlich Leistung leider nicht.
Also musste die Bohrmaschine ran.
Unter Anwendung roher Gewalt und viel Hitze,konnte ich letztlich die Überreste lösen.


Da der Eigentümer ein Freund von N-Buchsen ist,beschloss ich eine herkömmliche Flanschbuchse für diesen Einsatz zu modifizieren.
Eine handelsübliche Huber&Suhner wurde zunächst von ihrem Flansch befreit und für den Einbau vorbereitet.


Diese Buchse konnte nun im Gehäuse eingebaut werden.Da die Buchse kein Billigschrott ist,besitzt diese natürlich ein Dielektrikum aus PTFE und schmilzt somit nicht beim Löten.
Somit ist die defekte BNC einer neuen N-Buchse gewichen.


Im Zuge der weiteren Sanierungsarbeiten,werden das Relais und die anderen demontierten Bauteile,sowie der Anschluss der Buchse wiederhergestellt.