Dienstag, 31. Januar 2017

Zusatzlautsprecherumbau für den DMR-Transceiver - ...oder zwei Lautsprecherwege für den DMR-Betrieb

Im vergangenen Jahr sprach ich mit einem OM,
der an seinem DMR-Transceiver ein modifiziertes Lautsprechermikrofon aus Fernost betrieb.
Das "gute Stück" hatte eine so furchtbar dumpfe Modulation,daß ich beschloss,den von mir genutzten Zusatzlautsprecher am Transceiver so zu modifizieren,daß dieser eine etwas höhere aber trotzdem volle Wiedergabe besitzt.

Also ging es wieder daran,Technik aus der Grabbelkiste zu kramen.
Nach ein paar Kondensatorspielereien fand ich einen neuen Canton-Hochtöner aus dem Car-Hifi-Bereich.


Der Anschluss und Anbau ging schnell von der Hand.
Ich bohrte eine Kabeldurchführung an dem Zusatzlautsprecher und verklebte den Tweeter/Hochtönersockel am Lautsprechergehäuse.
Im Folgeschritt musste nur noch der Tweeter am Zusatzlautsprecher angeschlossen werden.


Noch ein passendes Anschlusskabel angeschlossen und fertig war das "Hightech-Werk".
Der Lautsprecher wurde zusammengebaut und sofort mit dem besagten OM,der bis heute dieses ultradumpfe Mikrofon betreibt,ausprobiert.
Und jetzt zeigte sich die sehr angenehme Wirkung der einfachen Modifikation.
Der OM war deutlich besser verständlich und beim Betrieb mit anderen Gesprächspartnern freute ich mich über die deutlich gehörfreundlichere Wiedergabe.





Akku Refresher - Akkus pflegen und wiederbeleben...oder...verschiedene Wege führen zum Ziel

Akku-Refresher sind in verschiedensten Bauweisen und Varianten am Markt zu finden.
Selbstverständlich wird der ein oder andere ganz pfiffige Zeitgenosse jetzt meinen,daß diese Geräte nicht funktionieren können...bla,bla,bla...
Dem kann man ein zutreffendes Argumente entgegen stellen.

Vor einigen Jahren wollte man den bekanntesten Hersteller dieser Geräte,die Firma Novitec(das Produkt heisst "Megapulse" ),als Lügner und Hexer darstellen(kein Wunder,weil der Akkumarkt riesen Gewinne einbüßen müsste,wenn Akkus länger halten würden).
Leider ergaben verschiedene Langzeitversuche,daß eine positive Wirkung auf den Akkuzustand,sprich eine deutlich geminderte Sulfatierung zu beobachten war.
In 2017 will ich versuchen,hier im Blog einen solchen Megapulse in einem Versuchsaufbau einem Langzeittest zu unterziehen und die Veränderungen an zwei identischen Akkus dokumentieren.

Nun mal die ersten Schritte mit selbst gebastelter Technik.

Zuerst baute ich einen Refresher auf,der in dieser Bauweise in diversen Blogs und Foren im Netz zu finden ist.


Die Wirkung dieses Refreshers ist durch den geringen Schaltimpulse(max.ca. 2Ampere) nur bei kleinen Batterien nutzbar aber bei großen Akkus von mit einer Kapazität von mehr als 100Ampere fast wirkungslos.
Wer hier im Blog öfter mal reinschaut,weiss das ich gerne den günstigsten Lösungsweg nutze,um ans Ziel zu kommen.

Nach ein wenig grübeln beschloss ich,den Schaltimpuls auf ganz einfache Weise zu erzeugen.
Es gibt u.a. diverse Refresher am Markt,die als Timer den allseits bekannten NE555 nutzen.
Und dort kam der Einfall.
Warum nicht einen handelsüblichen Kfz-Blinkgeber im Warnbetrieb(halbe Last,doppelte Blinkgeschwindigkeit)nutzen und eine variable Last über ein dort angeschlossenes Relais steuern?!
Diese Blinkgeber nutzen teils auch den bekannten Timerbaustein und können sehr lang unter Last betrieben werden.
Und da sich gezeigt hat,daß hochwertige Kfz-Relais sehr viele Schaltvorgänge ohne Stress bewältigen können(man darfs mit der Last halt nicht übertreiben),wollte ich ein solches Relais für die wählbare Last nutzen.

Also frisch ans Werk.

Zunächst wurde der Blinkgeber mit dem Relais verdrahtet.
Dabei ist darauf zu achten,daß der Schaltausgang des Blinkgebers mit einer Last von 21Watt beaufschlagt werden muss.(sonst schaltet der Blinkgeber nicht!)
Hierzu nutze ich eine normale 21Watt Kfz-Lampe in einem dazugehörigen Sockel.(auf einem der Bilder und in den Videos noch ohne Sockel und mit "professioneller" Heisskleberisolierung ;)
Auf der Schaltausgangsseite des Relais wird ein Sockel für eine handelsübliche H4 Glühlampe verkabelt.
Dort setze ich für Batterien bis 160Ah eine H4 Lampe mit 55/60Watt ein und brücke Fernlicht und Abblendlichtanschluss.
Somit stehen in den Schaltspitzen bis zu 11Ah zur Verfügung,welche den Lastimpuls deutlich wirkungsvoller machen.


Nachfolgend seht ihr die Schaltvorgänge im Video.
Die dort gezeigte Batterie wurde mit der Schaltung sieben mal entladen und mit einem Labornetzteil unter der Strombegrenzung auf maximal 5Ampere geladen.
Erstaunlich war der messbare Erfolg.
Die Ruhespannung stieg nach dem Laden von anfänglich 12,3V auf 12.8Volt .
Nach mehreren Versuchen zeigte sich,daß sich die Batterie deutlich erholt hatte.

Im ersten Video kann man die Schaltung mit einer Grundlast von ca.2Ampere sehen.

video

Wie man im zweiten Video sehen kann,wurde bereits die Last in Form der H4 Glühlampe angeschlossen.(in dem Fall nur mit einem der beiden Heizfäden)
Somit steht eine Schaltlast von maximal 11Ampere(beim Anschluss beider Fäden!) zur Verfügung,welche auch für sehr große Batterien nutzbar ist.

video

Klar kann man mit dieser Art keine Batterie refreshen,die schon vollkommen sulfatiert ist.
Man hat aber die Möglichkeit,beginnende Sulfatierung zu bremsen,neue Batterien zu pflegen und der Batterie mit ein wenig Materialeinsatz zu einem deutlich längeren Leben zu verhelfen.
Meine beiden für Solarbasteleien genutzten Akkus haben sich wirklich brauchbar erholt.
Selbstverständlich muss man die Wirkung über einen langen Zeitraum,größer eines Jahres,beobachten und dann ein Fazit ziehen.
Im nächsten Schritt werden die Glühlampen noch gegen Lastwiderstände getauscht,um den "Discoeffekt" im Pflegebetrieb etwas abzumildern ;)











HP Mini 210 - Austausch des Arbeitsspeichers am Mini-Netbook

Ich dachte mir,wenn ich schon das Bett hüten muss,werd ich doch endlich mal die letzten Tätigkeiten des vergangenen Jahres aufarbeiten.

Ich bekam im vergangenem Jahr ein betagtes HP Netbook geschenkt.


Nach der ersten Kontrolle stellten sich die Eckdaten als doch recht altbacken heraus.
Da das gute Stück aber einen neuwertigen Akku besaß und viel Zubehör dabei war,beschloss ich,dieses Netbook in Sachen Arbeitsspeicher zu vergrößern und es dann für Programmierarbeiten an diversen Transceivern zu nutzen.
Zuerst einmal noch mit dem vorhandenem Betriebssystem Windows7 und nach der Umrüstung auf den neuen RAM soll das Netbook auf Linux umgestellt werden.

Um keinen Schaden zu verursachen,fragte ich verschiedene PC-Fachfritzen in ihren Computergeschäften,wie man das Gehäuse ohne Schaden zu bauen öffnen kann.
Bei vier verschiedenen Händlern wurde mir gesagt "...hau wech,kann man nicht öffnen und erweitern..."


Und nach ein wenig Suche am Gehäuse fand sich eine Möglichkeit das Teil zu öffnen.
Hierzu wurde der Akku entnommen,hinter dem sich zwei orangefarbene Knöpfe befinden.


Diese werden nun gedrückt und der untere Deckel kann dann vorsichtig aus seiner Verriegelungsposition entnommen werden.


Nun liegen die "Eingeweide" offen.
Bei einem der "Flach"-händler hatte ich mir für ganz kleines Geld einen 2GB RAM-Riegel geholt.
Dieser ist leider der größte Speicher,der durch das Board unterstützt wird.


Also alter Speicherriegel raus und neuer rein.
Die Geschwindigkeitsänderung war selbstverständlich sofort nach dem Neustart spürbar.
Fazit.
Mit Windows ist das Ding zwar immer noch ganz schön am pumpen,reicht aber für Logbucharbeiten oder zum Aufspielen und Ändern von Codeplugs an diversen Transceivern vollkommen aus.
Mal schauen,wie es dann mit Linux läuft ;)




Montag, 26. Dezember 2016

YAESU FT8800 / FT8900 - Austausch/Reparatur der Displaybeleuchtung

Es heisst zwar,daß LEDs bei korrekter Ansteuerung fast ewig halten...
aber manchmal ist der Fehlerteufel auch bei den Dingern unterwegs.
So auch bei diesem Yaesu FT8800(der Austausch bzw. die Reparatur ist mit dem FT8900 identisch!!) .


Kurz nach dem Einschalten des Transceivers fing die Beleuchtung wie wild an zu flackern.
Im ersten Moment beschleicht einen dann die Befürchtung,daß evtl. die Ansteuerung(die vom Prozessor gesteuert wird)fehlerhaft ist.
Und der Fehler wäre dann deutlich aufwändiger zu reparieren .
Also erst einmal die Probe ob es der Prozessor selbst oder doch nur die nachfolgend gesteuerte Beleuchtungsperipherie ist.

Man geht zunächst ins Menü und schaltet die unterschiedlichen Dimmerstufen des Displays durch.
Zeigt sich das Flackern dann in jeder beliebigen Dimmerstufe,kann der Prozessor ausgeschlossen werden.

Nun musste halt nur noch die Ansteuerspannung nachgemessen werden,um den Fehler eingrenzen zu können.Hierzu musste das Bedienteil zunächst zerlegt werden.(für die Messung muss das Bedienteil selbstverständlich noch am Transceiver angeschlossen und das Flachbandkabel - (BITTE dringend darauf achten,daß die Fixierklammer des Kabels nach oben abgeklappt wird,da diese sonst wegbricht und die FCP-Verbindungsbuchse komplett getauscht werden muss )
Für die Messung muss die Kabelverbindung selbstverständlich noch vorhanden sein!



Und siehe da,das "Unmögliche" war die Quelle des Fehlers.
Die LEDs,die vormals mal gegen blaue LEDs ausgetauscht wurden,waren BEIDE am herumflackern und lagen im Sterben.
Es musste nun das eigentliche LC-Display aus vom Bedienteil ausgebaut werden.Dies geschieht,in dem man auf der Platinenrückseite die sechs Biegehaken zurückbiegt und das Display vorsichtig abnimmt.


Nun sind auch die beiden LEDs gut zu erkennen.
Diese wurden nun gegen zwei neue ausgewechselt.
Selbstverständlich wurden zur besseren Lichtstreuung noch die Kuppen der LEDs mit Hilfe eines Dremel abgeschliffen.


Der Zusammenbau ist nun auch schnell erledigt.
Display rauf,Platine im Frontrahmen einsetzen und die Überwürfe der Potentiometer verschrauben,danach das Flachbandkabel verbinden und die Gehäuserückseite verschrauben.

Fertig.








Mittwoch, 21. Dezember 2016

ICOM IC761 - Reparatur des defekten Displays

Der ICOM IC761 & IC765 hat mit steigendem Alter öfter das Problem, daß deren Vakuum-Fluoreszenz-Display ab und an mit Flackern und Vollausfall Ärger bereitet.

Da diese Transceiver aber sehr gute Empfängereigenschaften haben und viele aktuell am Markt befindliche Geräte in den Schatten stellen, lohnt es immer, einen Blick auf den recht harmlosen Fehler zu werfen.
Zur Reparatur werden zunächst die Gehäusehälften entfernt und die Frontplatte durch entfernen der seitlichen oberen Frontträgerschrauben und dem leichten lösen der unteren Trägerschrauben in ihre Serviceposition gebracht.(wird dazu leicht nach vorn abgeklappt)
Danach werden die beiden von oben ersichtlichen Kreuzschlitzschrauben entfernt und der Displayträger aus dem Frontchassis genommen.


Hier wird nun das geschirmte Vorschaltgerät des VF-Displays sichtbar.(mit DP-6 beschriftet)

Die erste Sichtkontrolle könnte einen fast in Sicherheit wiegen, wenn man nur die Lötstellen des Vorschaltgerätes auf der Displayplatine sieht.
Erfahrungsgemäß sind die fehlerhaften Löstellen aber geschickt "versteckt".
Um diese reparieren zu können, muss nun das Vorschaltgerät von der Displayplatine ausgelötet werden.

Und da sind sie...die fehlerhaften Lötstellen.

Bei der Kontrolle der Lötstellen unter einer starken Lupe, zeigen sich die kalten/gebrochenen Lötstellen der Durchkontaktierungen.
Um die Durchkontaktierungspins sind die Lötstellen teils gebrochen und haben somit starke Übergangswiderstände.


Am besten ist es, wenn man gleich alle Löstellen nachlötet, weil manche durch starke Erwärmung, die durch die fehlerhaften Durchkontaktierungen und daraus resultierenden hohen Übergangswiderstände auch fehlerhaft sein könnten.
Hierzu nutzte ich eine selbst angemischte Löttinktur auf Kolophoniumbasis, bestreiche die Platine inklusive der Lötstellen und löte alle Lötstellen nach.
Der Rest der Tinktur verbleibt auf der kleinen Platine, um die Lötstellen später vor Oxidation zu schützen.

Nachfolgend wird das Vorschaltgerät wieder auf der Displayplatine verlötet und die Displayplatine im Frontchassis eingebaut.
Da der TRX eh offen war, wurde noch im Zuge der Reparatur die S-Meterbeleuchtung auf LED umgebaut.
Durch die schwarze Grundfarbe der Skalierung und der hellen Bedruckung, liest sich die Anzeige nach der Umrüstung deutlich komfortabler ab.

                                          
(Bild aus dem Beitrag zum IC765 vom 13.10.2013)




 




Mittwoch, 14. Dezember 2016

Standard C500 - Abgleich und Austausch des ZF-Filters gegen ein CFU455F

Das Standard C500 ist ein zwar betagtes aber noch gut funktionierendes VHF/UHF Handfunkgerät aus den späten 80er/frühen 90er Jahren.


Diese Geräte gibt es für sehr kleines Geld auf den einschlägigen Handelsplattformen und sie eignen sich bspw. sehr schön als Relaistelefon. 



Da die Erfahrung bei mehreren unverbastelten Gebrauchtgeräten gezeigt hat,daß der Abgleich der ersten ZF oftmals deutlich vom Optimum entfernt liegt,empfiehlt sich immer ein Neuabgleich,der aber wie abgebildet noch mit dem Serienfilter vorgenommen werden sollte.


Dabei ist wie folgt vorzugehen:

Messsender mit Signalpegel,der einen mittleren Ausschlag auf dem im Display befindlichen S-Meter ergibt ohne Modulation einspeisen und die drei Bandfilter der ersten ZF auf maximale Feldstärkeanzeige abgleichen.


Danach den Vorgang mit einem Messton z.B. 1kHz bei großem FM-Hub(4,5kHz)wiederholen.

Bei diesem Vorgang den ersten Filterkern so einstellen,dass mit Messton einerseits die maximale Feldstärke angezeigt wird,und andererseits der Klirrfaktor des wiedergegebenen Messtons am geringsten ist.
Im Zweifel sollte man sich für den geringeren Klirrfaktor entscheiden.
Dieses im Anschluss bei den beiden anderen Filterkernen mit Vorsicht wiederholen.

WICHTIG... Der mittlere Filterkern steht danach in der Regel kurz vor voll eingedreht.


Die erzielbaren Verbesserungen sind oftmals deutlich spürbar,weshalb sich der eigentlich recht geringe Aufwand immer lohnt.
Für die OMs,denen kein Messsender zur Verfügung steht,ein Tipp:

Statt des Messsenders kann man auch eine Gegenstation mit entsprechender Empfangsfeldstärke nutzen und statt des 1kHz Messtons eignet sich auch hervorragend die Aussendung eines DTMF-Dauertons seitens der Gegenfunkstelle.
Durch die entstehende Mischung der beiden Töne bei schlechtem Abgleich,hört man den Klirrfaktor in der Regel deutlich besser.

Es ist darauf zu achten,daß das Funkgerät möglichst präzise auf der QRG liegt!!

Im nächsten Arbeitsschritt wird nun das originale ZF-Filter gegen ein CFU455F ausgetauscht.


Noch ein Tipp:
Wer für die verbauten Filterkerne kein passendes Abgleichbesteck besitzt,kann sich dieses auch sehr einfach selbst fertigen.

Ein befreundeter OM hat sich zu diesem Zweck aus Platinenmaterial(dieses darf NICHT kupferkaschiert sein!!)ein Abgleichbesteck selbst gefertigt.

Als Ideenanstoß hat mir dieser mal ein Bild zu dieser 
improvisierten Lösung geschickt.
Dieses Provisorium ist vielleicht nicht das schönste,funktioniert aber tadellos.





Mittwoch, 30. November 2016

MusicMan Aktivlautsprecher "Brüllwürfel" - Reparatur der Mini-USB-Buchse

In Zeiten von Smartphones,Tablets und MP3-Playern sind die gern als "Brüllwürfel" titulierten Aktivlautsprecher bei vielen Zeitgenossen im Einsatz.


Sicher haben diese Geräte keine natürlich klingende Wiedergabe(wie auch,wenn kaum Gehäusevolumen und Lautsprechermembranfläche vorhanden ist und zudem auch noch das Audiosignal digital aufbereitet wurde).
Aber um sich auf der grünen Wiese oder bspw. am Strand beschallen zu lassen,reichen die Dinger oft für den Portabelbetrieb aus.
Nun haben diese Geräte natürlich billige USB-Buchsen verbaut.
Und genau dort ist die Achillisferse der Brüllwürfel.
Nach teils kurzer Zeit bereiten die USB-Buchsen schon Kontaktprobleme.
So auch in diesem Fall.
Der Fehler war hier aber ein sehr simpler.

Nachdem das Gerät geöffnet wurde,zeigte sich unter der Lupe,daß die bleifrei(RoHS-Konformität)verlötete USB-Buchse an den Anschlusspins auf der Platine gebrochene Lötstellen hatte.


Die Buchse wurde nun komplett vom bleifreien Lot befreit und verbleit neu verlötet.
Warum?
Da liegt nämlich der Fehler vieler achso umweltschonender RoHS-Geräte.

Die Lötstellen sind bei bleifreiem Lot leider mechanisch gering belastbar,weil bleifreies Lot leider sehr schlechte mechanische Eigenschaften hat.
Dann brechen bei vielen USB-Buchsen die Anschlusspins von der Platine und die Nutzer 
denken automatisch,daß das Gerät defekt ist und schmeißen es weg.
Das freut die Industrie sicher,weil wieder neu gekauft wird.
Aber was ist daran umweltfreundlich?


Nach dem erneuten Verlöten,ist die Buchse wieder voll einsetzbar und der Brüllwürfel kann wieder die Umwelt beschallen ;)




DVRPTR V2 - Nachrüstung eines internen Lautsprechers

Der DVRPTR V2 ist bei vielen Dstar-Usern eine beliebte Alternative zu den teils stark überteuerten Dstar-Geräten der einschlägigen Amateurfunkhersteller.


Einen kleinen Nachteil haben diese Geräte allerdings,der besonders im Reisebetrieb auffällt.
Da diese keinen eingebauten Lautsprecher besitzen,muss man leider immer einen externen Lautsprecher anschließen,der aber immer wieder
zusätzliches Gewicht und zusätzlichen Transportaufwand bedeutet.
Jetzt muss man allerdings fairer Weise sagen,
daß der nicht integrierte Lautsprecher kein Versäumniss des Entwicklerteams ist,sondern schlicht aus Platznot wegen eines ursprünglich geplanten 
Sendeteils nicht verbaut wurde.

Abhilfe war schnell geschaffen.
Da zum Glück noch ein neuer Lautsprecher aus einem Storno-Betriebsfunkgerät rumlag,konnte dieser idealer Weise im Gehäuse eingepasst werden.


Zuerst wurde der Lautsprecher genommen und ein passender Einbauort im Gehäuse/Deckel gesucht.
Danach gings an die Bohrmaschine.


Das war es fast schon.
Nun wurde der Lautsprecher mit 2K-Kleber im Gehäuse fixiert und das voher angelötete und mit einem passenden Molexstecker versehene Kabel 
am internen Verstärkeranschluss angeschlossen.
Hierbei ist unbedingt auf den korrekten Anschluss zu achten!


Zusammengebaut sieht das Endergebniss nun so aus.