Nachdem der Ultimate 3 Bakensender aus dem Hause "Hans Summers" fertig bestückt war,sollte dieser nun in sein späteres Gehäuse eingebaut werden.
Das Gehäuse sollte ein hochwertiges BOPLA-Halbschalengehäuse werden.
Im ersten Arbeitschritt wurde die Gehäuserückseite vorbereitet.
Dort wurde neben der Antennenbuchse,einem Erdungsanschluss und der Kaltgerätebuchse(mit internem Sicherungshalter) noch zusätzlich ein Sicherungshalter und ein dazugehöriger externer 12V Anschluss mit eingebaut.
Jetzt gings an die Gehäusebestückung.
Ich setzte hierzu die Rückwand ein und fing an,das vorher eingebaute Schaltnetzteil mit dem Gerät zu verdrahten.
Nun gings an die Anfertigung der Frontplatte.
Diese wurde nach dem Schneiden des Displayausschnittes und dem Einbringen der Bohrungen mit dem Sender und den Schaltelementen versehen.
Danach gings an die finale Verkabelung.
Da der Funkfreund die Bake später nach seinen Bedürfnissen noch jumpern muss,lies ich diese Jumperbrücken noch offen.
Der GPS-RX wird später gegen HF-geblockt an dem auf dem Bild zu sehenden Pad befestigt.
Das Blocken sollte sicherheitshalber wegen eventueller Einstrahlungen vorgenommen werden.
Entgegen diverser Gruselgeschichten,daß der Einbau des GPS nicht nahe des TX vorgenommen werden darf,gibt es bei ordentlicher Blockung keinerlei Probleme mit HF-Einstrahlung.
In Kürze wird noch eine Bandumschaltung mit integriertem selektivem Anpassglied für die Antenne eingebaut.(deshalb auch das recht große BOPLA Gehäuse)
Das Ergebniss sieht nun so aus...
In diesem Blog möchte ich interessierten Funkamateuren,SWLer oder Bastlern mit Tipps,Eigenbaubeschreibungen und Modifikationsanleitungen weiter helfen bzw. Bastelanregungen schaffen. Ziel ist,durch einfache Bau- und Umbauanleitungen Anregungen zu schaffen,mal wieder selber was "zusammenzubasteln". Es wird gezielt weitestgehend auf Prozessortechnik verzichtet,um den ursprünglichen Eigenbau z.B. von Funktechnik wiederzubeleben oder zu Reparaturen an der vorhandenen Technik anzuregen.
Montag, 22. Juni 2015
Yaesu FT8100 - Modulationsprobleme des betagten VHF/UHF Twinbanders
Der Yaesu FT8100 eines Funkfreundes hatte ziemliche Kontaktprobleme an der Mikrofonbuchse.
Es wurde also als erstes das Bedienteil abgenommen und geöffnet.
Nach dem Entnehmen der Westernbuchse,konnte man schnell den Fehler erkennen.
Der lag darin,daß der Erstbesitzer starker Raucher war und die Buchse massiv mit Ablagerungen verschmutzt war.
Ein Ohrstäbchen mit Alkohol konnte Abhilfe bringen.
Nach drei Ohrstäbchen glänzten die Kontakte auch wieder.
Wenn man sich das Stäbchen so anschaut,muss man sich wundern,daß nicht schon eher die Modulation ausgefallen war.
Es wurde also als erstes das Bedienteil abgenommen und geöffnet.
Nach dem Entnehmen der Westernbuchse,konnte man schnell den Fehler erkennen.
Der lag darin,daß der Erstbesitzer starker Raucher war und die Buchse massiv mit Ablagerungen verschmutzt war.
Ein Ohrstäbchen mit Alkohol konnte Abhilfe bringen.
Nach drei Ohrstäbchen glänzten die Kontakte auch wieder.
Wenn man sich das Stäbchen so anschaut,muss man sich wundern,daß nicht schon eher die Modulation ausgefallen war.
Anfertigen eines L/C-Antennentuners für die 100Watt Klasse
Da ein OV-Kollege einen kleinen Tuner benötigte,der um die 100Watt vertragen sollte und es OMs gab,die mangels besserem Wissen dem armen Kerl einen der bekannten "Wackelkontakttuner" aus Übersee aufschwatzen wollten,beschloss ich dem Kerlchen auf die Schnelle einen kleinen Tuner zusammen zu bauen.
Als Gehäuse wurde ein Segmentgehäuse von Monacor genutzt.
Der Drehko,der eingebaut werden sollte,hat 350pF und einen Plattenabstand von knapp einem Millimeter(Rotor <> Stator).
Als schaltbare Induktivität sollte eine Stegspule genutzt werden.
Diese stammte ursprünglich aus einem der besagten "Wackelkontakttuner",wurde aber mit einem besseren Stufenschalter versehen und die Zusatzinduktivität,welche aus einem bewickelten Ringkern bestand,wurde mit hochwertiger russischer HF-Litze bewickelt.
Jetzt konnte der gasgefüllte Umschalter eingebaut werden.
Dieser sieht auf den ersten Blick wie ein 0815-Umschalter aus,ist aber mit Stickstoff gefüllt um Abrissfunken zu unterdrücken.(Made in Russia ;)
Im nächsten Schritt wurde die Gehäuserückseite mit den nötigen Anschlussbuchsen versehen.
Nun konnte die Verdrahtung vorgenommen werden.
Selbstverständlich wurde hierzu hartgezogener,versilberter 2,5mm Schaltdraht genutzt.
Zum Schluss wurden am Gehäuseboden noch Gummifüße von 3M angeklebt.
Und so sieht das Endergebniss aus.
Als Gehäuse wurde ein Segmentgehäuse von Monacor genutzt.
Der Drehko,der eingebaut werden sollte,hat 350pF und einen Plattenabstand von knapp einem Millimeter(Rotor <> Stator).
Als schaltbare Induktivität sollte eine Stegspule genutzt werden.
Diese stammte ursprünglich aus einem der besagten "Wackelkontakttuner",wurde aber mit einem besseren Stufenschalter versehen und die Zusatzinduktivität,welche aus einem bewickelten Ringkern bestand,wurde mit hochwertiger russischer HF-Litze bewickelt.
Jetzt konnte der gasgefüllte Umschalter eingebaut werden.
Dieser sieht auf den ersten Blick wie ein 0815-Umschalter aus,ist aber mit Stickstoff gefüllt um Abrissfunken zu unterdrücken.(Made in Russia ;)
Im nächsten Schritt wurde die Gehäuserückseite mit den nötigen Anschlussbuchsen versehen.
Nun konnte die Verdrahtung vorgenommen werden.
Selbstverständlich wurde hierzu hartgezogener,versilberter 2,5mm Schaltdraht genutzt.
Zum Schluss wurden am Gehäuseboden noch Gummifüße von 3M angeklebt.
Und so sieht das Endergebniss aus.
Sonntag, 21. Juni 2015
MFJ-949E - Anpassungsproblem beheben...oder... mal wieder Ärger mit der "hochwertigen" Verarbeitung
So langsam bekomme ich Spontantourette(Tourette-Syndrom mit launenabhängigem Ausbruch),wenn mich jemand auf Geräte aus diesem Haus anspricht.
Ein befreundeter OM hatte das Problem,daß sich sein Tuner nur noch sehr eingeschränkt betreiben ließ.
Der MFJ-949E ist eigentlich,was die Größe und Ausstattung angeht,ein kompakter Tuner,der sich ideal für Funkfreunde eignet,die sich mit 100Watt Senderleistung begnügen.
Wenn da nicht die immer wiederkehrenden Kontaktprobleme an Geräten aus dem Hause auftreten würden.
Und IMMER,wirklich IMMER liegts an der teils miesen Verdrahtung und löttechnischen Verarbeitung.
Zunächst wurde das Gerät geöffnet.
Nach kurzer Fehlersuche waren die Kontaktprobleme auch schnell gefunden.
Zum Einen war eine kalte Lötstelle an der Stegspule gebrochen.
Zum Anderen war auch noch ein gestückelter,sowie verlöteter Draht an den unteren Schalteranschlüssen des Stufenschalters(Induktor) gebrochen.
Der Fehler war also leider wieder einmal die ziemlich lasche Verarbeitung.
Eine Frage stell ich mir bei solch vermeidbaren Fehlern immer.
Hat man bei den Jungs in Starkville kein Qualitätsmanagment?
Sorry,aber man muss leider daran zweifeln!
Ein befreundeter OM hatte das Problem,daß sich sein Tuner nur noch sehr eingeschränkt betreiben ließ.
Der MFJ-949E ist eigentlich,was die Größe und Ausstattung angeht,ein kompakter Tuner,der sich ideal für Funkfreunde eignet,die sich mit 100Watt Senderleistung begnügen.
Wenn da nicht die immer wiederkehrenden Kontaktprobleme an Geräten aus dem Hause auftreten würden.
Und IMMER,wirklich IMMER liegts an der teils miesen Verdrahtung und löttechnischen Verarbeitung.
Zunächst wurde das Gerät geöffnet.
Nach kurzer Fehlersuche waren die Kontaktprobleme auch schnell gefunden.
Zum Einen war eine kalte Lötstelle an der Stegspule gebrochen.
Zum Anderen war auch noch ein gestückelter,sowie verlöteter Draht an den unteren Schalteranschlüssen des Stufenschalters(Induktor) gebrochen.
Der Fehler war also leider wieder einmal die ziemlich lasche Verarbeitung.
Eine Frage stell ich mir bei solch vermeidbaren Fehlern immer.
Hat man bei den Jungs in Starkville kein Qualitätsmanagment?
Sorry,aber man muss leider daran zweifeln!
Kneisner&Doering KWZ30 - Restarbeiten am Kurzwellenempfänger
Der KWZ30,der schon seit langer Zeit auf seine Wiederbelebung wartete,sollte nun fertiggestellt werden.
Da die restlichen Teile endlich vorhanden waren,konnte der hochwertige DSP-RX endlich wiederhergestellt werden.
Zuerst wurde nun die N-Buchse mittels versilbertem Schaltdraht angeschlossen.
Im Folgeschritt setzte ich das daneben liegende Relais ein(dieses musste zum Wechsel der Antennenbuchse ausgelötet werden).Auch der beschädigte Kondensator(WIMA rot)wurde dort wieder eingesetzt.
Jetzt gings dem OP-Amp ans Leder.
Dort lag der eigentliche Fehler des KWZ30.
Nachdem dort ein Kondensator den Dienst eingestellt hat und somit einen Widerstand zur "Heizung"gemacht hatte(siehe die älteren Beiträge vom November 2014),sollte der dortige Schaden auch behoben werden.
Zur gründlichen Sanierung wurden die entsprechenden Kondensatoren ausgetauscht(siehe Bild-Gelb=alt und Blau=neu)und auch die teils verbratenen Widerstände ausgetauscht.
Auch der Sockel des OP-Amp´s wurde ausgetauscht,weil dieser durch den regelrecht abgefackelten Widerstand beschädigt war.
Der Empfänger konnte nun wieder zusammengebaut und in Betrieb genommen werden.
Da die restlichen Teile endlich vorhanden waren,konnte der hochwertige DSP-RX endlich wiederhergestellt werden.
Zuerst wurde nun die N-Buchse mittels versilbertem Schaltdraht angeschlossen.
Im Folgeschritt setzte ich das daneben liegende Relais ein(dieses musste zum Wechsel der Antennenbuchse ausgelötet werden).Auch der beschädigte Kondensator(WIMA rot)wurde dort wieder eingesetzt.
Jetzt gings dem OP-Amp ans Leder.
Dort lag der eigentliche Fehler des KWZ30.
Nachdem dort ein Kondensator den Dienst eingestellt hat und somit einen Widerstand zur "Heizung"gemacht hatte(siehe die älteren Beiträge vom November 2014),sollte der dortige Schaden auch behoben werden.
Zur gründlichen Sanierung wurden die entsprechenden Kondensatoren ausgetauscht(siehe Bild-Gelb=alt und Blau=neu)und auch die teils verbratenen Widerstände ausgetauscht.
Auch der Sockel des OP-Amp´s wurde ausgetauscht,weil dieser durch den regelrecht abgefackelten Widerstand beschädigt war.
Der Empfänger konnte nun wieder zusammengebaut und in Betrieb genommen werden.
Antennenhalterung für den "Indoorbetrieb" des VHF APRS Handfunkgerätes im Kfz
Bei der Nutzung von APRS greifen viele OM auf Handfunkgeräte zurück die innerhalb des Kfz betrieben werden.
Um die Handfunke unterm Sitz verschwinden zu lassen,sollte eine Halterung her,die an einer Verkleidung der C-Säule befestigt werden kann.
Zur Anfertigung wurde Platinenmaterial genutzt.
Aus dem Material wurden passende Streifen geschnitten und zuerst der "Ausleger" der Halterung angefertigt.
Das Material wurde zunächst auf Maß verlötet und danach die Bohrungen für die Buchsen gesetzt.
Jetzt baute ich die beiden Buchsen ein.
Die SMA Flanschbuchse von Huber&Suhner wurde eingelötet und die BNC-Buchse herkömmlich verschraubt.
Danach wurden die Buchsen abgeklebt und der Antennenträger mattschwarz (passend zu den Verkleidungen im Coupé) lackiert.
Wenn sich jemand wundern sollte,wieso zwei verschiedene Buchsen verbaut wurden,dem muss gesagt werden,daß dies zu Experimentalzwecken gemacht wurde,weil wir zu Versuchen auch mal mit einer winzigen 2m Magnetic Loop den APRS-Betrieb durchführen wollten.
Um die Handfunke unterm Sitz verschwinden zu lassen,sollte eine Halterung her,die an einer Verkleidung der C-Säule befestigt werden kann.
Zur Anfertigung wurde Platinenmaterial genutzt.
Aus dem Material wurden passende Streifen geschnitten und zuerst der "Ausleger" der Halterung angefertigt.
Das Material wurde zunächst auf Maß verlötet und danach die Bohrungen für die Buchsen gesetzt.
Jetzt baute ich die beiden Buchsen ein.
Die SMA Flanschbuchse von Huber&Suhner wurde eingelötet und die BNC-Buchse herkömmlich verschraubt.
Danach wurden die Buchsen abgeklebt und der Antennenträger mattschwarz (passend zu den Verkleidungen im Coupé) lackiert.
Wenn sich jemand wundern sollte,wieso zwei verschiedene Buchsen verbaut wurden,dem muss gesagt werden,daß dies zu Experimentalzwecken gemacht wurde,weil wir zu Versuchen auch mal mit einer winzigen 2m Magnetic Loop den APRS-Betrieb durchführen wollten.
Abonnieren
Posts (Atom)