Wer einen VW T5 fährt hat sich vielleicht schon einmal gefragt,wie man seinen KW TRX und/oder
das VHF/UHF Funkgerät im Fahrzeug integrieren könnte.
Hierzu bietet Volkswagen speziell für den behördlichen Einsatz eine DIN-Aufbaukonsole an,die an Stelle des auf dem Amaturenbrett befindlichen Ablagefaches montiert werden kann.
Diese Konsolen passen bei allen T5 Modellen außer beim Multivan(PH2!).
Warscheinlich dachte sich irgend ein VW-Ingeneur,
daß die Behörden nicht mit soviel Luxus unterwegs sind und hat diese Amaturenbrettbauform deshalb ausgeklammert. (später dazu noch mehr)
Ich besorgte für einen Funkfreund in einem bekannten Auktionshaus eine solche Konsole(gebraucht).
Zwar hatte diese diverse Kratzer und Bohrungen in der oberen Abdeckung,was aber wegen der später folgenden Bearbeitung und Lackierung kein Problem darstellte.
Zunächst wurden in der oberen Abdeckung die Aufnahmelöcher für Zigarettenanzünderbuchsen,Spannungs-und NF Anschlüsse,Videosignal,Lautsprecherhalterung und Bedienteilaufnahme des FT8900 gebohrt.
Hinzu kamen noch seitliche Bohrungen für einen Sicherungshalter,5V-Spannungsanschluss für die Dashcam und einen externen LSP-Anschluss.
Zur Befestigung des Displays fertigte ich einen Winkel aus Alu.
Die ganze Haube wurde danach mit schwarzem 2K-Lack(matt) lackiert.
Für das Display der Rückfahrkamera(mit 5,8Ghz Funklink)musste nun eine Halterung her.Um das Display später optimal einstellen zu können(Neigung etc.)wurde nun eine neue Navihalterung zweckentfremdet.
Diese wurde zunächst etwas unsanft von Ihrem Saugnapf befreit und danach zerlegt.
An Stelle des früheren Stellrades zum Fixieren des Saugfußes bohrte ich nun die Durchführung auf und setzte dort eine Rundkopfschraube ein.
Nun musste das Display der Rückfahrkamera an die neue Halterung angepasst werden.
Der kleine 4,5" Monitor wurde hierzu zerlegt.
Nachdem die Anschlusskabel abgelötet waren,konnte ich die Aussparung die am Monitorgehäuse ausgeschnitten werden muss,anzeichnen und aussparen.
Jetzt konnte die Aussparung auf Maß geschliffen, sowie die neue Halterung eingepasst und verschraubt werden.
Da die Halterung jetzt eingepasst war,musste ich nun noch die Schrauben einkürzen und das Display einschrauben und die Anschlusskabel verlöten.
Zum späteren Anschluss,wurde an den Kabeln für das Videosignal sowie die Spannungsversorgung gleich RCA-Stecker angelötet.
Da der Monitor jetzt einbaufertig war,konnte es im nächsten Schritt an den Einbau der 5V-Spannungsversorgung für die Dashcam und den USB-Anschluss gehen.
Hierzu zerlegte ich den originalen Ladeadapter und baute den darin eingebauten DC-DC Wandler aus.
Für den Anschluss der Dashcam wählte ich eine verpolungssichere Preh-DIN-Buchse mit Bajonettverschluss in die Abdeckung und schloss dort den DC-DC Wandler an.
Natürlich wurde dieser noch abgesichert(siehe seitlicher versenkbarer Sicherungshalter).
Jetzt konnte zunächst die Abdeckhaube zusammengebaut werden.
Die Abdeckung war nun fertig.Nun gings der Front ans "Leder".
In diesem Blog möchte ich interessierten Funkamateuren,SWLer oder Bastlern mit Tipps,Eigenbaubeschreibungen und Modifikationsanleitungen weiter helfen bzw. Bastelanregungen schaffen. Ziel ist,durch einfache Bau- und Umbauanleitungen Anregungen zu schaffen,mal wieder selber was "zusammenzubasteln". Es wird gezielt weitestgehend auf Prozessortechnik verzichtet,um den ursprünglichen Eigenbau z.B. von Funktechnik wiederzubeleben oder zu Reparaturen an der vorhandenen Technik anzuregen.
Dienstag, 17. Juni 2014
Freitag, 30. Mai 2014
Motorola GM1200 - Absenken des NF-Frequenzgangs des original Handmikrofons - Teil2
Vor wenigen Tagen hatte ich mir bereits das originale Handmikrofon des GM1200 vorgenommen um mittels einer einfachen Modifikation den Modulationsklang etwas dunkler zu machen.
Leider war der Modulationsklang noch nicht ausreichend "zivilisiert".
Im Mobilbetrieb unter widrigen Übertragungsbedingungen mag die sehr spitze und durchdringende Modulation wirklich gut sein.
Im Relaisbetrieb,vor allem in QSO-Runden,wird diese aber schnell als zu hell und "bissig" empfunden.
Also musste nochmal eine Änderung vorgenommen werden.
Hierzu öffnete ich das Mikrofon.
Ich entnahm den Schalltrichter der Mikrofonkapsel und schnitt für diesen ein passendes Stück Akustikschaumstoff aus.
Der Trichter wurde nun wieder eingesetzt und mit der dazugehörigen Filzscheibe im Gehäuse fixiert.
Nun wurde nochmals der parallel zur Mikrofonkapsel geschaltete Kondensator abgeändern.
Nach einigen Versuchen stellte sich heraus,daß ein 2,2nF Kondensator den besten Mittelweg aus Lautstärke und Klang bereitstellte.
Man muss natürlich sagen,daß die Lautstärke durch den Einsatz des Kondensators etwas verringert wird.
Dies wird selbstverständlich auch durch den veränderten Klang so empfunden.
Es kann aber entwarnt werden.
Die Modulationslautstärke ist trotzdem noch sehr gut und vollkommen ausreichend.
Auch nach vielen Test-QSOs die seit der Modifikation durchgeführt wurden,gab es keinerlei Beschwerden,daß der TRX jetzt zu "leise" ist.
Leider war der Modulationsklang noch nicht ausreichend "zivilisiert".
Im Mobilbetrieb unter widrigen Übertragungsbedingungen mag die sehr spitze und durchdringende Modulation wirklich gut sein.
Im Relaisbetrieb,vor allem in QSO-Runden,wird diese aber schnell als zu hell und "bissig" empfunden.
Also musste nochmal eine Änderung vorgenommen werden.
Hierzu öffnete ich das Mikrofon.
Ich entnahm den Schalltrichter der Mikrofonkapsel und schnitt für diesen ein passendes Stück Akustikschaumstoff aus.
Der Trichter wurde nun wieder eingesetzt und mit der dazugehörigen Filzscheibe im Gehäuse fixiert.
Nun wurde nochmals der parallel zur Mikrofonkapsel geschaltete Kondensator abgeändern.
Nach einigen Versuchen stellte sich heraus,daß ein 2,2nF Kondensator den besten Mittelweg aus Lautstärke und Klang bereitstellte.
Man muss natürlich sagen,daß die Lautstärke durch den Einsatz des Kondensators etwas verringert wird.
Dies wird selbstverständlich auch durch den veränderten Klang so empfunden.
Es kann aber entwarnt werden.
Die Modulationslautstärke ist trotzdem noch sehr gut und vollkommen ausreichend.
Auch nach vielen Test-QSOs die seit der Modifikation durchgeführt wurden,gab es keinerlei Beschwerden,daß der TRX jetzt zu "leise" ist.
Kenwood TS480 sat - Einbau eines TCXO und des 1,8kHz SSB Zusatzfilters
Der Kenwood TS480sat ist ein kompakter und ausgereifter Kurzwellen-Mobiltransceiver mit wirklich guten Empfangseigenschaften(verglichen mit den Mitbewerbern der gleichen Geräteklasse).
Gerade bei Digimods oder im Mobilbetrieb(wegen der schwankenden Umgebungstemperaturen) ist ein TCXO von Vorteil.
Und wer auch während diverser Conteste oder stark belegten Bändern unterwegs sein will,kann mit der Aufrüstung mittels eines 1,8kHz SSB Filters seinen Transceiver aufwerten.
Der Einbau ist im Grunde genommen sehr simpel.
Nach dem Entfernen des oberen Gehäusedeckels vom Transceiver,liegt das Filterboardgut sichtbar vor einem.
Hier werden für den folgenden Einbau zuerst einmal beide Kontaktbrücken geöffnet.
Im nächsten Arbeitsschritt werden die drei Befestigungsschrauben der Platine entfernt und diese aus dem Transceiver entnommen.
Nun können das 1,8kHz Filter und der TCXO SO-3 auf der Platine eingesetzt und verlötet werden.
Nachfolgend wird die Platine wieder im Transceiver eingesetzt.
Um das SO-3 zu "aktivieren" müssen nur noch R103 und R104 gekappt werden.
Das Zusatzfilter wird automatisch erkannt.
Um den TCXO SO-3 abzugleichen sollte der geneigte Selbstschrauber einfach nach der im Kenwood-Manual abgedruckten Beschreibung verfahren.
Dazu sollte der Transceiver vor dem Abgleich des TCXO aber wenigstens eine halbe Stunde "warm" gelaufen sein.
Gerade bei Digimods oder im Mobilbetrieb(wegen der schwankenden Umgebungstemperaturen) ist ein TCXO von Vorteil.
Und wer auch während diverser Conteste oder stark belegten Bändern unterwegs sein will,kann mit der Aufrüstung mittels eines 1,8kHz SSB Filters seinen Transceiver aufwerten.
Der Einbau ist im Grunde genommen sehr simpel.
Nach dem Entfernen des oberen Gehäusedeckels vom Transceiver,liegt das Filterboardgut sichtbar vor einem.
Hier werden für den folgenden Einbau zuerst einmal beide Kontaktbrücken geöffnet.
Im nächsten Arbeitsschritt werden die drei Befestigungsschrauben der Platine entfernt und diese aus dem Transceiver entnommen.
Nun können das 1,8kHz Filter und der TCXO SO-3 auf der Platine eingesetzt und verlötet werden.
Nachfolgend wird die Platine wieder im Transceiver eingesetzt.
Um das SO-3 zu "aktivieren" müssen nur noch R103 und R104 gekappt werden.
Das Zusatzfilter wird automatisch erkannt.
Um den TCXO SO-3 abzugleichen sollte der geneigte Selbstschrauber einfach nach der im Kenwood-Manual abgedruckten Beschreibung verfahren.
Dazu sollte der Transceiver vor dem Abgleich des TCXO aber wenigstens eine halbe Stunde "warm" gelaufen sein.
Sonntag, 18. Mai 2014
LED-Voltmeter für die Scheibenmontage im KFZ
Nachdem ein Funkfreund ein zusätzliches Voltmeter für seinen VW T5 benötigte,bei dem eine Zusatzbatterie verbaut worden war,musste eine Lösung gefunden werden.
Der T5 Atlantis hat zwar eine Spannungsanzeige im Kombiinstrument,diese zeigt aber nur die Spannung der Starterbatterie an.
Also musste eine möglichst elegante Lösung her ohne das Armaturenbrett zu zerbohren.
Als Lösung griff ich zur Scheibenmontage.
Aber seht und urteilt selbst.
Als Gehäuse nutzte ich ein Strapubox-Leergehäuse.
Dort schnitt ich mittels eines Fräsers den Ausschnitt für das LED-Voltmeter von RPM aus.
Da das Voltmeter abschaltbar sein sollte,musste ein Kippschalter ins Gehäuse eingepasst werden.
Die Wahl fiel auf einen Kippschalter mit Kontroll-LED den ich noch vorrätig hatte.
Nur die mittelste Anschlussfahne musste wegen der geringen Gehäusetiefe von ca 20mm abgewinkelt werden.
Die Front war nun fertig.
Im nächsten Arbeitsschritt musste die Halterung des Scheibensaugfußes(hierzu habe ich einen neuen Saugfuß eines TomTom-Navi´s genutzt)angepasst werden.
Die Haltenasen auf der Rückseite wurden abgeschnitten,die Halterung beschliffen und die Bohrungen für die Befestigungspunkte gesetzt.
Nun musste nur noch die RCA-Buchse zum späteren Anschluss eingebaut werden.
Die Verdrahtung ist natürlich kein Teufelswerk.
Und so sieht das Gebilde nun aus.
Der T5 Atlantis hat zwar eine Spannungsanzeige im Kombiinstrument,diese zeigt aber nur die Spannung der Starterbatterie an.
Also musste eine möglichst elegante Lösung her ohne das Armaturenbrett zu zerbohren.
Als Lösung griff ich zur Scheibenmontage.
Aber seht und urteilt selbst.
Als Gehäuse nutzte ich ein Strapubox-Leergehäuse.
Dort schnitt ich mittels eines Fräsers den Ausschnitt für das LED-Voltmeter von RPM aus.
Da das Voltmeter abschaltbar sein sollte,musste ein Kippschalter ins Gehäuse eingepasst werden.
Die Wahl fiel auf einen Kippschalter mit Kontroll-LED den ich noch vorrätig hatte.
Nur die mittelste Anschlussfahne musste wegen der geringen Gehäusetiefe von ca 20mm abgewinkelt werden.
Die Front war nun fertig.
Im nächsten Arbeitsschritt musste die Halterung des Scheibensaugfußes(hierzu habe ich einen neuen Saugfuß eines TomTom-Navi´s genutzt)angepasst werden.
Die Haltenasen auf der Rückseite wurden abgeschnitten,die Halterung beschliffen und die Bohrungen für die Befestigungspunkte gesetzt.
Nun musste nur noch die RCA-Buchse zum späteren Anschluss eingebaut werden.
Die Verdrahtung ist natürlich kein Teufelswerk.
Und so sieht das Gebilde nun aus.
Motorola GM1200 - Absenken des NF-Frequenzgangs des original Handmikrofons
Ich nutze seit längerer Zeit ein Motorola GM1200 für den Relaisbetrieb.
Leider gab es immer wieder Beschwerden,
daß die Modulation für den normalen QSO Betrieb zu grell/hell war.
Dieses Problem lässt sich aber recht schnell abmildern.
Hierzu nahm ich das Mikrofon und öffnete es.
Die Änderung ist schnell vorgenommen.
Ich habe einfach einen 1nF Keramikkondensator
parallel zur Kapsel angelötet.
Danach wurde die Modulation durchweg als "gehörfreundlicher" bezeichnet.
Leider gab es immer wieder Beschwerden,
daß die Modulation für den normalen QSO Betrieb zu grell/hell war.
Dieses Problem lässt sich aber recht schnell abmildern.
Hierzu nahm ich das Mikrofon und öffnete es.
Die Änderung ist schnell vorgenommen.
Ich habe einfach einen 1nF Keramikkondensator
parallel zur Kapsel angelötet.
Danach wurde die Modulation durchweg als "gehörfreundlicher" bezeichnet.
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