Montag, 9. Februar 2015

TomTom Navihalterung selbst gebaut - ...oder der Eigenbau einer solideren Halterung fürs Navigationsgerät

Vor kurzem habe ich ein TomTom-Navi geschenkt bekommen,daß kleine technische Probleme hatte.
Nachdem das Navi wiederbelebt werden konnte,sollte nun endlich eine ordentliche Saugbasis angefertigt werden.
Die originale Halterung war schlicht ein Witz.
Dieses krumme Ding wollte nicht so recht an der Scheibe halten.


Also beschloss ich,mir eine eigene Halterung anzufertigen.Als Ersatz für den fummeligen TomTom-Fuß suchte ich mir einen noch neuen Saugfuß einer Dashcam heraus.



Um die Aufnahme des Navi´s am neuen Fuß befestigen zu können,musste ich mir einen kleinen Adapter anfertigen.
Hierfür nutze ich ein Streifen Platinenmaterial und lötete eine passende Mutter(zur Verschraubung am Saugfuß)auf.



Ich nahm nun Maß für die späteren Bohrungen zur Verschraubung mit dem Navi-Träger.



Die Ecken wurden nun noch leicht abgerundet und der kleine Adapter schwarz lackiert(soll sich ja optisch "unauffällig" verhalten).


Zum guten Schluss musste die Geräteaufnahme leicht modifiziert werden.
Hierzu mussten zunächst die Klemmflügel des ehemaligen Kugelkopfes der originalen Halterung entfernt werden.
Zum Schluss wurde die Kugelkopfaufnahme ausgebohrt.


Nun konnte der einfache Adapter an der Navi-Aufnahme verschraubt und am Saugfuß befestigt werden.


In Sachen Stabilität ist das Teil jetzt um längen komfortabler und zuverlässiger.
Die Halterung lässt sich gut einstellen und ist erschütterungsfest.




ICOM IC-735 - Austausch des POWER(ON/OFF)-Schalters

Der ICOM IC-735 wird auch noch nach vielen Jahren von Kurzwellenfreunden genutzt und geschätzt.
Der TRX verbindet recht ordentliche technische Eigenschaften mit einem heute sehr günstigen Kaufpreis.
Ein OV-Kollege sprach mich vor kurzem an,ob ich bei einem Treffen nicht mal den Ein/Aus-Schalter des Transceivers austauschen könne,weil dieser nicht mehr zuverlässig funktioniert.
Da der Schalter schon vorhanden war,stand dem natürlich nichts im Wege.


Wie bereits zu sehen ist,wurden die Gehäusedeckel bereits demontiert.Danach wurde die Frontblende entfernt.Hierzu müssen selbstverständlich die Drehknöpfe und der VFO-Knopf auch demontiert werden.

Jetzt kommt man gut an die beiden Kreuzschlitzschrauben des Schalters heran.
Nachdem der Druckknopf entfernt wurde und die Schrauben gelöst waren,konnte der defekte Schalter aus dem Frontchassis entfernt werden.


Jetzt konnte der neue Schalter seinen zukünftigen Arbeitsplatz einnehmen.
Die Anschlusskabel waren schnell abgelötet und am neuen Schalter angebracht.


Nach dem Verschrauben des Schalters im Rahmen,
konnte der TRX wieder zusammengebaut werden.







NavGear MDV-2250.HD - Wenn die Dashcam den Dienst einstellt...

In Deutschland werden Dashcams immer beliebter.
Man kann mit dieser längere Fahrten dokumentieren und sich im Ernstfall bei Unfällen ggf gegen Falschaussagen der Unfallgegner absichern.
Sehr häufig tauchen bei den Einsteigermodellen die baugleichen Dashcams dieser von PEARL vertriebenen auf.


Und nicht selten berichten User,daß nach nicht allzulanger Zeit die Kameras einfach Ihren Dienst einstellen.
Nicht selten liegt das daran,daß oft die Anschlusskontakte des Akkus keinen sicheren Kontakt haben.
Aber nicht,wie man vermuten könnte,die Kontaktfedern am Akkupack,sondern die Lötanschlüsse auf der Trägerplatine.


Wenn diese Kontakte nachgelötet sind,ist das eigentliche Problem meist schon behoben.
Im Laufe der Zeit habe ich von diesen Cams bereits mehr als zehn Stück in der Wiederbelebung gehabt.Demzufolge scheint dies ein nicht selten auftretendes Problem zu sein.Bevor man eine solche defekte Cam also in die Mülltonne schmeisst,kann ein kurzer Blick nicht schaden! 


MusicMan Soundstation - verbessern des recht dürftigen Radioempfangs - das Baofengrecycling

Die unten abgebildete MusicMan Soundstation gibts schon für kleines Geld bei den einschlägigen "Elektroschrottbuden" zu kaufen.


Das Ding ist für die Verwendung als Garagen-oder Shackbeschallung wegen des geringen Platzbedarfs recht brauchbar.
Sicher kann man keinen Hifi-Genuss davon erwarten aber zum Besäuseln und Nachrichten hören reichts aus.
Nur der Radioempfang ist bei dem Ding sehr dürftig.

Also sollte Abhilfe her.
Ein zusätzlicher Antennenanschluss (auf der Rückseite ist zwar eine Klinkensteckerbuchse für den Antennenanschluss vorhanden aber die Antenne sollte direkt am Gerät angebracht werden)sollte nun eingebaut werden um mit einer besseren Antenne das Empfangsdefizit zu verbessern.

Jetzt wurde das China-Ladio also zerlegt.



Nun wurde eine passende Anschlusslitze an der rückseitigen Klinkenbuchse(ANT)angelötet.
Und jetzt kam der Recyclingaspekt der anderen Chinaware zum Zuge.
Ein defektes (neues) Baofeng UV5rv sollte nun als Organspender herhalten.
Von diesem Gerät wollte ich die Antennenbuchse und die Antenne nutzen.


Abschliessend wurde noch die Baofeng-Antenne geöffnet und der originale Kondensator(ein kleiner KerKo)abgelötet und der Antennendraht direkt am Antennenstecker angelötet.


Nun konnte die Dudelkiste wieder in Betrieb genommen werden.
Und siehe da.
Der Empfang wurde deutlich verbessert.
Kostenaufwand =0€ (da freut sich der Pfennigfuchser)



ROBOTRON MR420 - die Legende lebt (...wieder)

Der Robotron MR420 ist ein ursprünglich für den Export in das westliche Ausland in der DDR entwickelter Taschenrechner.
Dieser wurde in den späten 80er Jahren auf dem Markt eingeführt und trug neben dem Robotron-Label auch verschiedene andere Markennamen aus dem "nichtsozialistischem Lager".
Vor geraumer Zeit wurde ich gefragt,ob ich mal nach dem Rechner schauen könnte,weil die Batterie offenbar leer sein muss.(nach über 25Jahren "könnte" das schon mal passieren :)


Nach dem Öffnen zeigte sich,daß die leere Batterie fast den Rechner geschrottet hätte.
Die eingelötete Batterie(CR2032) war bereits zum Teil ausgelaufen,hatte aber keinen Schaden angerichtet.
Nun ging es daran dort einfach eine neue Batterie"reinzubraten".


Mit neuer "Herzschrittmacherbatterie" konnte der betagte digitale Rechenschieber nun auch wieder in Betrieb genommen werden.




Donnerstag, 4. Dezember 2014

Motorola Commander II - Wackelkontakt nach Sturz beheben

Am Motorola XTS3000 und ähnlichen Geräten werden für den APCO P25 Betrieb gerne die Commander II Handmikrofone genutzt.
Diese eignen sich besonders gut,weil man mit diesen eine bessere Bedienung im Mobilbetrieb erreichen kann.Alle wichtige Bedienelemente befinden sich am Mikrofon und sind somit leicht und schnell erreichbar.



Nach dem Öffnen kam mal wieder der bekannte 
"aha-Moment".
Wie immer war der Fehler sehr leicht zu lokalisieren.
Durch einen Sturz hatte sich beim Mikrofon die bedruckte Kontaktfolie vom Kanalschalter aus seinem Sockel auf der Platine gelöst.



Es musste also nur das Kontaktband wieder im Sockel eingesteckt werden und der Sicherungsbügel verriegelt werden.Danach kam auch wieder das original aufgeklebte Moosgummistück auf den Stecksockel(zuvor wurde das Moosgummi mit neuem Scotchtape klebewillig gemacht).
Zum guten Schluss wurde das Mikrofon wieder verschlossen.
Beim Probebetrieb waren keine weiteren Probleme festzustellen.
Wenn Fehlersuche doch immer so einfach wäre... ;)