Seit kurzem habe ich einen defekten und betagten Kenwood TH41e UHF Transceiver herumliegen,der an diversen Krankheiten leidet.
Der befreundete OM,der diesen zwar betagten aber zweckmäßigen Transceiver gerne nutzt,hatte mich gebeten,dem Oldi wieder Leben einzuhauchen.
Zum einen war die Wiedergabelautstärke extrem leise(zum Glück aber nicht verzerrt,was die Fehlersuche stark einschränkt),desweiteren war die Antennebuchse defekt und deshalb die Sendeleistung ausgesprochen niedrig.
Das Gerät musste zur "Heilung" zerlegt werden.
Nach dem Zerlegen des Gerätes zeigte sich,daß die sehr niedrige Sendeleistung bei diesem Gerät nur durch die eh schon seltsam gewählte und defekte RCA-Buchse verursacht wurde.
Diese musste also getauscht werden.
Im folgenden Schritt ging es an die Fehlersuche bezüglich der sehr leisen Wiedergabe.
Und demnächst gehts mit der Fehlersuche im NF-Bereich weiter...
Der Yaesu FT8100r hat vom Werk aus herkömmliche 8Volt Glühlampen als Display-und Frontbeleuchtung.
Da diese nicht nur sehr funzellig und nach vielen Jahren Einsatz auch nicht mehr angenehm orange sind,sollten diese ausgetauscht werden.
Hierzu öffnete ich zunächst das Bedienteil.
Die 8Volt Glühlampen wurden nun ausgelötet.
Ich nahm nun vier neue 3mm LEDs(blau) und passende(Bitte die LED-Daten bei der Auswahl beachten!!) Vorwiderstände(SMD 220OHM) und setzte diese ein.
Nach dem Zusammenbau musste nur noch ein CPU-Reset durchgeführt werden.
Das Endresultat war vollkommen zufriedenstellend.
Leider ließ sich der sehr gute Displaykontrast nicht optimal mit der Digicam ablichten.
Nachdem ich vor geraumer Zeit bereits schon einmal "Nahtoderfahrungen"(nicht ich,sondern der TRX war Scheintod!)mit einem Yaesu FT8100r gemacht habe,fiel mir schon wieder ein solcher TRX in die Fingerchen.
Der Bonner OM,der den Transceiver nutzte,betrieb diesen zusammen mit einem DVRPTR V2 und war eigentlich sehr zufrieden.
Leider blieb er vor kurzem an den Anschlusskabeln hängen und riss den Transceiver fast runter.
Dabei wurde eine der beiden Klinkensteckerbuchsen und die Datenbuchse beschädigt.
Um diese Fehler zu beheben,mussten beide Boards aus dem Gerätechassis ausgebaut werden.
Zum Glück war der Schaden ausgesprochen überschaubar.
Es waren bei beiden Buchsen nur die Lötstellen gebrochen und mussten nachgelötet werden.
Die Lötstellen der Buchsen mussten also nur nachgelötet werden und das Problem war behoben.
Im folgenden Schritt wurden beide Boards wieder im Chassis eingebaut(vorher wurde natürlich neue Wärmeleitpaste eingebracht).
Desweiteren wurde noch an der Spannungsdurchführung für die Spannungsversorgung der Platine die Löstelle verstärkt.Diese stellt im Serienzustand immer eine Problemquelle dar und sollte bei einem solchen Eingriff generell überarbeitet werden.
Vor kurzem bekam ich als Bastel-und Schlachtobjekt ein BIDATONG BD6118 in die Finger.
Was soll ich sagen...
Dat Ding war noch billiger "zusammengenagelt" als die ersten Baofeng-Chinakracher-Generationen.
Ich öffnete also die "Überraschungskiste".
Zuerst musste nach dem Fehler der schwankenden Sendeleistung geschaut werden.
Und wie immer,war dies ein sehr simpler.
Die Lötstelle der SMA-Buchse war durch zu grobe Bedienung an ihrer Abschirmung gebrochen.
Durch diesen Fehler enstand eine viel zu hohe Übergangsdämpfung die einen Großteil der Sendeleistung "verbrannte".
Aus knapp über 2Watt wurden durch diesen Fehler nicht einmal mehr 500mW!!
Also Nachlöten und alles war wieder im Lot(*grins*...kleines Wortspiel)
Der Wackelkontakt der Tastatur war auch sehr einfacher Natur.
Hier war nur der Steckkontakt oxidiert und musste nur gereinigt werden.
Danach erfolgte nochmal mit einer externen Spannungsquelle der Testbetrieb.
Die Sendeleistung war wieder ok und die Tastenfunktionen waren auch wieder voll vorhanden.
Jetzt konnte die chinesische "Flüstertüte" an einen zukünftigen Funkamateur,der derzeit noch SWL-Betrieb macht,weitergereicht werden.
Viel Spaß und lern schneller ;)
Mehr sog i net!
Der Uniden UBC860XLT ist ein kostengünstiger und einfach zu bedienender Tischscanner.
Ein Freund hat diesen bei sich als Relaismonitor in Betrieb und klagte über kleinere Probleme mit dem Gerät.
Zum Einen funktionierte die "AUTO-SQUELCH" nicht mehr.
Zum Anderen schwankten die Feldstärken des zu hörenden Relais immer sehr stark,sobald er am Gerät herumspielte.
Der Fehler sollte hier schnell gefunden sein.
Als ich das Gerät öffnete,fiel sofort der vollkommen lockere Überwurf der BNC-Buchse auf.
Bei genauerem Hinschauen zeigte sich schnell der Fehler.Durch die Bewegungen der Antennenbuchse,waren die Lötstellen gebrochen.
Die Buchse musste also nur neu verlötet und vorher natürlich verschraubt werden.
Und nun zur "AUTO-SQUELCH".
Aus früheren Bastelzeiten an diversen Zodiac oder Uniden-Geräten kannte ich noch den Trick mit der vorgegaukelten automatischen Rauschsperre.
Oft wurde nur ein fester Squelch-Widerstandswert,der mittels eines Zusatzschalters zugeschaltet werden konnte,als "AUTO-SQUELCH" deklariert.
Und so auch hier.
Entweder war also der Schaltkontakt defekt oder der Widerstand.
Und siehe da.
Der olle SMD-Widerstand war defekt und musste nur getauscht werden.
Fertig...
Alles wieder gut.
So schnell kann man also Hightech-AUTO-SQUELCH-Schaltungen wieder fit machen :)
Nachdem die ersten groben Schäden am fast zerstörten Taschenradio behoben waren,sollte heut eine Lösung für dessen spätere Verwendung her.
Da der Akku,wie auf dem Bild zu sehen,leider stark beschädigt war,musste entweder Ersatz her oder ein anderer Nutzungsrahmen gefunden werden.
Und die Lösung war recht schnell gefunden.
Da mein Badradio auch schon einige Alterskrankheiten hatte,lag die Idee nah,das Radio für diesen Zweck zu modifizieren.
Ich suchte aus einer Bastelkiste noch ein handelsübliches 5V Steckernetzteil(SN)raus,weil das original Sangean Netzteil unwiderruflich zerstört war.
Beim Radio wurde zum Anschluss noch in die Plusleitung der später externen Spannungsversorgung eine 1N4004 Diode eingesetzt um durch dessen Spannungsabfall die anliegende Betriebsspannung auf vertretbare 4,3V abzusenken.
Bei dem Gerätegehäuse wurde auf der Unterseite ein Loch für die spätere Kabeldurchführung gebohrt.
Nun musste das Netzteil nur noch mit dem Radio "verheiratet" werden.
Ich denke mal,das erzielte Ergebniss ist zufriedenstellend.
Solche Steckdosenradios gibts selbstverständlich auch als Neuware.Der Weg zu diesem Ergebniss macht aber viel mehr Spaß,als zum nächsten "wat bin ich blöd-Markt" zu rennen und Neuware zu holen.
Wie auf dem Bild zu erkennen,wurde natürlich auch die Kopfhörerbuchse ausgetauscht und mit einer Abdeckkappe eines geschlachteten Yaesu-Handfunkgerätes versehen.
Das Endergebniss sieht nun so aus.
P.S. um die Front des Radios wieder annähernd kratzerfrei zu bekommen,wurde diese noch mit handelsüblichem Lack-Kratzerentferner von Nigrin poliert...
Das Ergebniss ist recht ordentlich...(würde ich behaupten)
Leute,was gibts für Grobmotoriker!
Ich bekam vor wenigen Tagen ein Sangean DPR-36 DAB/DAB+ Radio in die Finger.
Das Radio wurde VIER(jaaaaaaaaaa,nur VIER)Monate vom früheren Nutzer gequält.
Wieso gequält?
Seht selbst!
Die Bilder der Klinkensteckerbuchse,des Steckers vom Ladegerät oder der vollkommen zerstörten USB-Buchse sprechen eine eindeutige Sprache.
Mal ernsthaft.
Wie kriegt man solchen Verschleiss nach wenigen Monaten hin?Kein normal veranlagter Mensch würgt so an Anschlussbuchsen herum?!
Zunächst wurde das Radio geöffnet.Hierzu muss die Gehäuserückwand nach oben geschoben und ausgeklinkt werden.
Nach dem Entfernen der vier Gehäuseschrauben,konnte das Gehäuse geöffnet werden.Da der Vorbesitzer bereits das Gehäuse mit einem Schraubendreher öffnen wollte und dabei den LiPo-Akku beschädigt hatte,musste dieser ausgebaut und ggf.ersetzt werden.(für die spätere Verwendung wird der Akku eh nicht benötigt!)
An den Anschlüssen des Akkus wurden 3,7V angelegt und ein Funktionstest durchgeführt.
Wenigstens lebt das Ding noch.
Morgen werde ich zunächst erst einmal nach einem geeigneten Netzteil auf die Suche gehen...