An symmetrisch oder unsymmetrisch gespeisten Antennenanlagen können durch teils sehr hohe statische Aufladungserscheinungen starkes Prasseln und sogar Schäden an der Empfangstechnik verursacht werden.
Hierzu gibt es eine recht wirkungsvolle Möglichkeit dies sehr kostengünstig(unter einem Euro!) zu unterbinden.
Bei dem nachfolgend abgebildeten einfachen Anpassgerät in T-Glied Schaltung(die meist benutzte Schaltungsart)wird dieser Umbau wie folgt vorgenommen.
Ich habe mich in diesem Fall dafür entschieden
die Modifikation am Antennentuner vorzunehmen.
Nun wird ein hochohmiger Widerstand mit 1MOhm
jetzt zwischen dem Erdanschluss(kann auch direkt am Flansch der PL-Buchse angeschlossen werden) und dem Innenleiter der Antennenbuchse verlötet.
Ich habe hierfür eine versilberte Lötfahne genommen und am Masseanschluss des Gehäuses verschraubt.
Dort wird nun der Widerstand eingelötet.
Es handelt sich wie schon geschrieben um einen 1MOhm Widerstand(4Watt).
Und schon ist die recht wirkungsvolle aber trotzdem günstige Modifikation durchgeführt.
Dieser Umbau kann prinzipiell an allen Anpassgeräten vorgenommen werden.(idealer Weise immer auf der Antennenseite-die Transceiverseite geht aber auch)
Man kann allerdings auch diesen Einbau direkt an der Antenne durchführen!
Dort wird der Entladewiderstand zwischen beiden Dipolschenkeln angeschlossen.
In diesem Blog möchte ich interessierten Funkamateuren,SWLer oder Bastlern mit Tipps,Eigenbaubeschreibungen und Modifikationsanleitungen weiter helfen bzw. Bastelanregungen schaffen. Ziel ist,durch einfache Bau- und Umbauanleitungen Anregungen zu schaffen,mal wieder selber was "zusammenzubasteln". Es wird gezielt weitestgehend auf Prozessortechnik verzichtet,um den ursprünglichen Eigenbau z.B. von Funktechnik wiederzubeleben oder zu Reparaturen an der vorhandenen Technik anzuregen.
Samstag, 10. November 2012
Mittwoch, 7. November 2012
Degen DE13 / Maya-Kaito KA505A - ein Einblick ins Emergency Radio und beheben kleiner Krankheiten
Seit einigen starken Erdbeben vor wenigen Jahren in China,wurden dort für die Notversorgung sehr kompakte Emergency-Radios auf den Markt geworfen.
Diese Radios besitzen einen Radioempfänger mit FM/AM und zwei Kurzwellenbereichen,eine eingebaute LED-Lampe,eine Solarzelle zum Laden eines eingebauten Akkupacks,einen Dynamo um den eingebauten Akku oder extern angeschlossene USB-Geräte zu laden sowie ein zusätzliches Batteriefach für drei AAA-Batterien.
Nach einem längeren Test dieses Gerätes war ich
wirklich über dessen brauchbare Empfangseigenschaften überrascht und eigentlich auch vom Gesamteindruck dieses extrem kompakten Radios.
Nur ein kleiner Fehler trübte den Gesamteindruck.
Der Rändelknopf für die Sendereinstellung wackelte
recht unschön.
Also musste Abhilfe her und der recht simple Fehler gesucht werden.
Zunächst wurde das Radio geöffnet.
Hierzu werden nach dem Entfernen des Akkupacks die vier Gehäuseschrauben entfernt und das Gehäuse vorsichtig geöffnet.
Hierbei muss dringen darauf geachtet werden,das kleine Solarpanel aus seiner Führungsschiene zu entfernen.
Der mechanische Fehler der das Wackeln des Rändelrädchens verursachte war schnell gefunden.
Dieses Rädchen wird mit einer einfachen Schlitzschraube fixiert.
Leider saß durch kleine Fertigungstoleranzen das Rädchen nicht plan auf seiner Führung.
Nachdem es ausgebaut war,konnte ich mit einer feinen Feile die Zahnradaufnahme etwas abfeilen und schon passte das Zahnrad besser und wackelte nicht mehr.
Mechanisch war nun wieder alles im Lot.
Beim Öffnen fielen vor dem Bearbeiten der Zahnradführung mehrere kalte Lötstellen und teils nicht sauber verlötete Bauteile auf.
Nun konnte das kleine Radio wieder verschlossen und in Betrieb genommen werden.
Fazit:
Nachdem der kleine Ausnahmefehler an dem Gerät behoben wurde,kann es wieder als kleine "Dudelkiste" genutzt werden,die durch ihre vielseitige Spannungsversorgung jederzeit einsetzbar sein kann.
Ein tolles kleines Teil,daß in jedem Haushalt untergebracht werden kann und auch bei Stromausfall noch funktioniert.
Oft muss man bei chinesischen Produkten der unteren Preisklasse die teils klapprigen Gehäuse etc bemängeln.
Was man bei diesem Radio für einen Preis von 20-30€ erhält,ist wirklich von sehr brauchbarer Bauart und gut durchdacht.
Der Empfänger ist vollkommen ok(niemand will mit solchen Taschenradios ernsthaft Radio-DX machen),die Taschenlampe hell genug,der Dynamo von recht solider Qualität,dem kleinen Solarpanel,den beiden Batterie/Akkuquellen und der Lademöglichkeit für USB-Geräte sowie der Möglichkeit das Radio über eine Fremdspannungsquelle per USB-Mini-Kabel zu laden.
Diese Radios besitzen einen Radioempfänger mit FM/AM und zwei Kurzwellenbereichen,eine eingebaute LED-Lampe,eine Solarzelle zum Laden eines eingebauten Akkupacks,einen Dynamo um den eingebauten Akku oder extern angeschlossene USB-Geräte zu laden sowie ein zusätzliches Batteriefach für drei AAA-Batterien.
Nach einem längeren Test dieses Gerätes war ich
wirklich über dessen brauchbare Empfangseigenschaften überrascht und eigentlich auch vom Gesamteindruck dieses extrem kompakten Radios.
Nur ein kleiner Fehler trübte den Gesamteindruck.
Der Rändelknopf für die Sendereinstellung wackelte
recht unschön.
Also musste Abhilfe her und der recht simple Fehler gesucht werden.
Zunächst wurde das Radio geöffnet.
Hierzu werden nach dem Entfernen des Akkupacks die vier Gehäuseschrauben entfernt und das Gehäuse vorsichtig geöffnet.
Hierbei muss dringen darauf geachtet werden,das kleine Solarpanel aus seiner Führungsschiene zu entfernen.
Der mechanische Fehler der das Wackeln des Rändelrädchens verursachte war schnell gefunden.
Dieses Rädchen wird mit einer einfachen Schlitzschraube fixiert.
Leider saß durch kleine Fertigungstoleranzen das Rädchen nicht plan auf seiner Führung.
Nachdem es ausgebaut war,konnte ich mit einer feinen Feile die Zahnradaufnahme etwas abfeilen und schon passte das Zahnrad besser und wackelte nicht mehr.
Mechanisch war nun wieder alles im Lot.
Beim Öffnen fielen vor dem Bearbeiten der Zahnradführung mehrere kalte Lötstellen und teils nicht sauber verlötete Bauteile auf.
Nun konnte das kleine Radio wieder verschlossen und in Betrieb genommen werden.
Fazit:
Nachdem der kleine Ausnahmefehler an dem Gerät behoben wurde,kann es wieder als kleine "Dudelkiste" genutzt werden,die durch ihre vielseitige Spannungsversorgung jederzeit einsetzbar sein kann.
Ein tolles kleines Teil,daß in jedem Haushalt untergebracht werden kann und auch bei Stromausfall noch funktioniert.
Oft muss man bei chinesischen Produkten der unteren Preisklasse die teils klapprigen Gehäuse etc bemängeln.
Was man bei diesem Radio für einen Preis von 20-30€ erhält,ist wirklich von sehr brauchbarer Bauart und gut durchdacht.
Der Empfänger ist vollkommen ok(niemand will mit solchen Taschenradios ernsthaft Radio-DX machen),die Taschenlampe hell genug,der Dynamo von recht solider Qualität,dem kleinen Solarpanel,den beiden Batterie/Akkuquellen und der Lademöglichkeit für USB-Geräte sowie der Möglichkeit das Radio über eine Fremdspannungsquelle per USB-Mini-Kabel zu laden.
Samstag, 3. November 2012
Schaltbare Zusatzkapazitäten für den Antennentunerbau
So mancher der sich schon einmal einen Antennentuner bauen wollte,ärgerte sich so manches mal,daß in der Bastelkiste oft gerade die Drehkondensatoren liegen,die gerade für den angedachten Einsatzzweck in Ihrer maximalen Endkapazität nicht ausreichend sind.
Also muss man eine möglichst kompakte Bauweise
finden,um die zuschaltbaren Zusatzkondensatoren unterzubringen.
Los gehts...
Als Zusatzkondensatoren habe ich Hochvoltkondensatoren aus russischer Produktion genutzt.(150pF,220pF,360pF,500pF und 680pF)
Als Umschalter wird ein Stufenschalter mit Printanschlüssen genommen.
Die Anschlüsse werden auf die gewünschte Kontaktanzahl eingekürzt und der Endanschlag des Schalters auf die Stufenanzahl begrenzt.
Nachdem die Lochrasterplatine mit einem Lötpunkt vorfixiert wurde,können die schaltbaren Zusatzkondensatoren auf die Platine aufgesteckt werden.
Hiernach können alle Anschlusskontakte angelötet werden.Danach ist die einfache Platine einbaufertig und kann in jedem kompakten Eigenbautuner untergebracht werden.
Also muss man eine möglichst kompakte Bauweise
finden,um die zuschaltbaren Zusatzkondensatoren unterzubringen.
Los gehts...
Als Zusatzkondensatoren habe ich Hochvoltkondensatoren aus russischer Produktion genutzt.(150pF,220pF,360pF,500pF und 680pF)
Als Umschalter wird ein Stufenschalter mit Printanschlüssen genommen.
Die Anschlüsse werden auf die gewünschte Kontaktanzahl eingekürzt und der Endanschlag des Schalters auf die Stufenanzahl begrenzt.
Nachdem die Lochrasterplatine mit einem Lötpunkt vorfixiert wurde,können die schaltbaren Zusatzkondensatoren auf die Platine aufgesteckt werden.
Hiernach können alle Anschlusskontakte angelötet werden.Danach ist die einfache Platine einbaufertig und kann in jedem kompakten Eigenbautuner untergebracht werden.
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